Lexikon

A

Annuität

Die Annuität beschreibt den gleichbleibenden monatlichen Betrag, der jährlich für ein Darlehen oder eine Hypothek gezahlt werden muss. Sie berechnet sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil und wird so lange gezahlt, bis das gesamte Darlehen getilgt ist. Die meisten Darlehen oder Hypotheken haben eine Annuität von 12 Monaten, andere eine kürzere von sechs Monaten.

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Immobilie beschreiben alle Kosten, die für den Erwerb einer Immobilie anfallen. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für Gutachter, Immobilienmakler, Notare und Gebühren für Änderungen im Grundbuch.

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist eine Bescheinigung darüber, dass die Wohneinheiten einer Eigentumswohnung dem deutschen Wohnungseigentumsgesetz (WEG) entsprechen. Das bedeutet insbesondere, dass sie baulich von anderen Wohneinheiten getrennt sind und durch eine abschließbare Tür von außen zugänglich sind. Darüber hinaus bedeutet dies, dass auch alle Gemeinschaftsräume durch diese Tür zugänglich sind.

Ablösung

Ein vorhandenes Darlehen, das mit einem neuen Darlehen eines anderen Kreditgebers zurückgezahlt wird.

Abbruchswert

Wenn ein Gebäude wirtschaftlich nicht mehr tragfähig ist, kann ein Abriss eine Option sein. Der Zweck des Abrisses besteht darin, wirtschaftliche Verluste zu verhindern und andere vor Schaden zu bewahren. Die Kosten für den Abriss müssen bei der Ermittlung des steuerlichen Werts der Immobilie wieder hinzugerechnet werden.

Abgabenordnung(AO)

Die Abgabenordnung legt in neun Teilen die Grundregeln des deutschen Steuerrechts fest. Sie enthält z.B. Begriffsdefinitionen, Vorschriften, Fristen und Termine des Verfahrensrechts oder der Steuererhebung mit Fälligkeits- und Verjährungsvorschriften. Die Verordnung bildet neben dem Gesetz über die Einkommensteuer natürlicher Personen (1 BVFG) die Grundlage für die Berechnung der Einkünfte von Arbeitnehmern und Selbstständigen.

Abgeltungsklausel

Enthält ein Mietvertrag eine Abgeltungsklausel, ist der Mieter verpflichtet, bei Auszug anteilige Kosten für Schönheitsreparaturen durch eine unabhängige Fachfirma zu zahlen, wenn die Fristen für Schönheitsreparaturen noch nicht abgelaufen sind. Der Mieter ist verpflichtet, aktiv an der Herrichtung der Räume mitzuwirken. Eine Entschädigung erfolgt gemäß § 35 Absatz 1 des Wohnungsvermittlungsvertragsgesetzes, wenn (i) der Vermieter nicht verpflichtet war, die Schönheitsreparaturen selbst vorzunehmen, weil er einen unabhängigen Dienstleister beauftragt hat, oder (ii) sonst nur teilweise für diese Schäden verantwortlich ist, sowie wenn (iii) der Mieter diese Schäden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat

Abnahme

Die Abnahme ist die Übergabe einer vertraglich vereinbarten Leistung. Zum Beispiel nimmt der Bauherr nach Fertigstellung seines Objekts die Baumaßnahmen von seinem Architekten oder Bauunternehmen ab und erhält ein Abnahmeprotokoll.

Abschreibung

Dies ist für steuerliche Zwecke wichtig und kann auch ein Faktor für die Versicherung sein. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie lange eine Immobilie steuerlich genutzt werden kann und wie der Nutzungswert berechnet werden kann. Das sind nicht nur Fragen für Gewerbeimmobilien, sondern auch für Privatpersonen, die wissen wollen, ob sie ihr altes Haus aus dem Verkaufserlös künftig noch steuerfrei nutzen können. Als Grundsatz hat der Gesetzgeber ein Jahr Nutzung oder fünf Jahre Abnutzung festgelegt, die beide zeitlich begrenzt sind. Als Faustregel gilt: Es ist immer ratsam, vorab mit einem Experten zu prüfen, ob dies auf Ihre Situation zutrifft.

Altbau

In diesem Zusammenhang bezieht sich der Begriff "Altbau" auf Gebäude, die noch nicht umfassend renoviert wurden. Mit anderen Worten, es handelt sich um Gebäude, die noch als authentische alte Gebäude angesehen werden können. Um als "Altbau" definiert zu werden, muss ein Gebäude verschiedene Kriterien erfüllen. So spielen zum Beispiel der Zustand und das Errichtungsdatum eine wichtige Rolle. Laut Berliner Mietspiegel endete die Ära der Altbauten im Jahr 1949. Typisch für Altbauten aus der Gründerzeit ist eine großzügige Raumhöhe von über drei Metern.

Anderkonto

Ein Treuhandkonto ist ein Drittkonto eines Notars, auf dem Gelder Dritter für einen bestimmten Zweck verwahrt werden. Ein Käufer oder Verkäufer, der sicherstellen möchte, dass eine Transaktion wie versprochen abgeschlossen wird, kann ein Treuhandkonto nutzen. Der Inhaber des Treuhandkontos (z. B. der Notar) stellt sicher, dass die Gelder nur für den vorgesehenen Zweck verwendet werden, z. B. für die Abschlusskosten einer Immobilie.

Ankaufsrecht

Das Kaufrecht und die Verkaufspflicht gelten für alle Objekte (Grundstück, Haus usw.), die im Grundbuch eingetragen sind. Dieses Recht wird dem Erwerber mit Vorrang eingeräumt. Steht das Kaufrecht mehreren Erwerbern zu, müssen diese mindestens einen Monat vor der Kaufentscheidung konsultiert werden und sich über den Kauf einigen. Der Erwerber (der Käufer) muss seinen Kaufantrag innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Mitteilung oder der Formulare für die vorzeitige Übertragung vom Grundbuchamt beim Verkäufer einreichen, damit er die Immobilie in Besitz nehmen kann.

Annuität

Die Annuität beschreibt den gleichbleibenden monatlichen Betrag, der jährlich für ein Darlehen oder eine Hypothek gezahlt werden muss. Sie berechnet sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil und wird so lange gezahlt, bis das gesamte Darlehen getilgt ist. Die meisten Darlehen oder Hypotheken haben eine Annuität von 12 Monaten, andere eine kürzere von sechs Monaten.

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten einer Immobilie beschreiben alle Kosten, die für den Erwerb einer Immobilie anfallen. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für Gutachter, Immobilienmakler, Notare und Gebühren für Änderungen im Grundbuch.

Auflassungsvormerkung

Wenn eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen ist, sind spätere Verfügungen über ein Grundstück unwirksam. Sie dient als Sicherheit für Immobilienkäufer, die wissen wollen, dass sie im Falle einer Insolvenz ihr Geld zurückbekommen. Darüber hinaus bietet es Schutz vor Steuerbehörden, die aufgrund unbezahlter Steuern oder Hypotheken Ansprüche auf den Wert der Immobilie haben könnten. Aus diesem und anderen Gründen ist es wichtig, sich vor Abschluss eines Kaufvertrags über eine Immobilie zu vergewissern, dass keine Mängel vorliegen.

Auszahlungsvoraussetzungen

Auszahlungsvoraussetzungen sind Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor die Banken ihre Kreditmittel auszahlen. Die Banken zahlen die Darlehensbeträge erst aus, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, z. B. die Eintragung von Sicherheiten für das Darlehen und die Eintragung von Grundpfandrechten.

Aval (Bürgschaft)

Mit der Unterzeichnung einer Bürgschaft/Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen. Der Gläubiger kann den Bürgen daher nur dann in Anspruch nehmen, wenn er vom Schuldner bei Fälligkeit nicht vollständig befriedigt worden ist.

Allgemein

Der Erwerb der Immobilie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel. Durch die Übertragung des Eigentumsrechts erhalten Sie ein vollständiges und authentisches Bild der Immobilie und ihrer gesamten Merkmale, so dass Sie den Wert vollständig einschätzen können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass die vom Verkäufer gemachten Angaben vollständig und korrekt sind. Dazu gehören Informationen wie: Flächen im Besitz, Bebauungspläne und -bescheinigungen sowie Lagepläne mit den Nachbargrundstücken.Ankaufsrecht
Ein Vorkaufsrecht ist ein vertragliches Recht, einen bestimmten Gegenstand unter genau festgelegten Bedingungen zu erwerben. Der bevorzugte Erwerb einer Sache kann mit einem langfristigen Verkaufsangebot verbunden sein, das an bestimmte Bedingungen geknüpft sein muss, damit es wirksam wird. Das Vorkaufsrecht ist gesetzlich nicht geregelt, mit Ausnahme der §§ 61 bis 74 des SachenRBerG (Sachenrechtsbereinigungsgesetz). Dieses Gesetz befasst sich mit der Angleichung der Rechtsverhältnisse für die bauliche Nutzung von Grundstücken in den neuen Bundesländern an das BGB. Ein Ankaufsrecht ist in der Regel an den Eintritt eines Ereignisses gebunden und manchmal zeitlich begrenzt

Ankaufsrecht

Der Erwerb der Immobilie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel. Durch die Übertragung des Eigentumsrechts erhalten Sie ein vollständiges und authentisches Bild der Immobilie und ihrer gesamten Merkmale, so dass Sie den Wert vollständig einschätzen können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass die vom Verkäufer gemachten Angaben vollständig und korrekt sind. Dazu gehören Informationen wie: Flächen im Besitz, Bebauungspläne und -bescheinigungen sowie Lagepläne mit den Nachbargrundstücken.

Abtretung

Die Abtretung von Rechten und Forderungen ist die Übertragung von Rechten und Forderungen auf einen Dritten. Dies kann z. B. bei einer Kapitallebensversicherung oder einer Grundschuld der Fall sein.

Agio

Das Agio ist ein Aufpreis für die Bereitstellung respektive Gewährleistung eines Darlehens durch Bankinstitute. Der Darlehensbetrag wird zu 100 % ausgezahlt, aber der Darlehensnehmer muss einen höheren Betrag, das sogenannte Agio, zurückzahlen.

Allgemeine Darlehensbedingungen

Allgemeine Kreditbedingungen sind eine Reihe von Bestimmungen, Bedingungen und Kundenpflichten, die für alle Kunden bei der Bearbeitung eines Kredits gelten. Sie werden von den einzelnen Banken vorformuliert.

Anleihen

Wenn man von Anleihen spricht, meint man in der Regel Wertpapiere, die von Regierungen und Unternehmen ausgegeben werden. Anleihen sind Schuldscheine, die die Rückzahlung eines Darlehens zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft garantieren. Auch wenn ihre Besitzer kein Stimmrecht haben, können sie einen Gewinn in Form von Zinsen, Dividendenzahlungen oder Kapitalzuwachs erzielen.

Annuitätendarlehen

Ein Darlehen, das vom Darlehensnehmer in gleichbleibenden raten zurückgezahlt wird. Die Annuität setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen. Während der Laufzeit sinkt der Zinsanteil der Rate, während der Tilgungsanteil durch die eingesparten Zinsen steigt.

Anschlussfinanzierung

Nach Zinsbindungsende ist das Darlehen i.d.R. nicht abgezahlt, sodass eine Anschlussfinanzierung vonnöten ist. Wenn das neue Darlehen bei der gleichen Bank aufgenommen wird, spricht man von einer Prolongation. Wenn das neue Darlehen bei einer anderen Bank aufgenommen wird, spricht man von einer Umschuldung.

Arbeitgeberdarlehen

Der Erwerb von Wohneigentum wird oft als wichtiger Meilenstein im Leben angesehen. Daher kann der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern ein Darlehen gewähren, damit sie den Kauf eines Eigenheims finanzieren können.

Arbeitnehmersparzulage

Die Arbeitnehmersparzulage kann für Arbeitnehmer gewährt werden, die bestimmte Einkommensgrenzen überschreiten und zwischen 12 und 67 Jahren alt sind. Nach einer Ansparzeit von sieben Jahren kann der Sparer über sein eingezahltes Kapital und die Arbeitnehmersparzulage verfügen - bei vorzeitiger Verfügung werden bereits teilweise Zulagen an den Staat zurückgezahlt. Die Einzahlung in einen Sparvertrag muss durch den Arbeitgeber erfolgen und als vermögenswirksame Leistung gekennzeichnet sein

Auflassung

Die Auflassung dient dazu, den Übergang des Eigentums an einem Grundstück oder einer Immobilie vom Verkäufer auf den Käufer festzustellen. Die Eintragung im Grundbuch ist eine Formalität, die diesen Eigentumswechsel bestätigt.

Aufteilungsplan

Ein Aufteilungsplan ist eine von der Baubehörde mit Unterschrift beglaubigte Bauzeichnung, aus der sowohl die Aufteilung des Gebäudes als auch die Lage und Größe der einzelnen Einheiten hervorgehen. Um Verwechslungen zu vermeiden, werden alle Einheiten von Gesetzen wegen ohne Unterscheidung zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum fortlaufend nummeriert.
B

Bauabzugssteuer

Auf Bauleistungen wird seit 2002 eine Bauabzugssteuer von 15 Prozent erhoben. Diese setzt sich aus 6% Solidaritätszuschlag und 9% Gewerbesteuer zusammen. Die Bauabzugssteuer muss bei Zahlung an das Finanzamt abgeführt werden. Eine Befreiung ist bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung durch den Bauunternehmer möglich.

Baubürgschaft

Eine Bauherrenbürgschaft ist ein Bürgschaftsvertrag zwischen dem Bauunternehmer und dem Bauherrn, der nicht durch eine herkömmliche Baugenehmigung abgedeckt ist. Eine Bauherrenbürgschaft schützt den Eigentümer einer Baustelle für den Fall, dass der Bauunternehmer während des Baus zahlungsunfähig wird.

Baulastenverzeichnis

Das Baulastenverzeichnis wird von den Bauämtern der Gemeinden geführt und ist besonders für Bauherren von Neubauten interessant. Es enthält Lasten und Beschränkungen eines Grundstücks von öffentlichem Interesse (z.B. Wegrechte).

Bebaubarkeit

Um ein Grundstück bebauen zu können, ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. In bestimmten Fällen kann die zuständige Behörde jedoch eine Bestätigung ausstellen, die für den Beginn des Bauvorhabens gemäß den Bauvorschriften ausreichend ist.

Baugrenze

Die Baugrenzen legen den Bereich fest, der überbaut werden darf, und werden in der Regel als blaue Linie dargestellt. Diese Grenzen werden festgelegt, um etwaige Umweltvereinbarungen, die Rechte der Nachbarn und Ihren eigenen Grundbesitz zu schützen. Der Zweck von Baugrenzen ist der Schutz von Grundstückswerten und die Begrenzung von Schäden an der Erde. Baugrenzen werden oft als gestrichelte oder gepunktete Linien dargestellt, je nach ihrer Bedeutung; stärkere Linien bedeuten im Allgemeinen mehr Wert, während leicht gezeichnete Linien weniger wichtig sind.

Bebauungsplan

Für alle Bauarbeiten und Baugenehmigungen ist die Vorlage eines detaillierten Bebauungsplans erforderlich. Die Bebauungspläne enthalten je nach Umfang rechtsverbindliche Festsetzungen, zulässige städtebauliche Maßnahmen, Art der baulichen Nutzung, Baugrenzen usw. Häufig sind zusätzlich die Zustimmung von Eigentümergemeinschaften oder Nachbarn (Übereinstimmung mit bestehenden Strukturen) usw. erforderlich.

Belastung

Nach geltendem Recht kann ein Gebäude in Höhe der Eigenmittel gebaut werden. Wir raten Ihnen, einen Betrag einzubauen, der 40 % Ihres Familiennettoeinkommens nicht übersteigt. Um diese Grenze nicht zu überschreiten, empfehlen wir Ihnen, keine Sondereinkünfte in die Berechnungen einzubeziehen - sie sind oft unregelmäßig und unzuverlässig.

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze stellt die Obergrenze der von einer Bank gewährten Kredite dar. Diese Grenze wird anhand eines Kredits festgelegt, dessen Wert niedriger ist als sein Betrag. Die Fähigkeit des Kreditnehmers zur Rückzahlung des Kredits wird durch einen maximalen Prozentsatz des Wertes der Sicherheiten geschätzt, der die Risikogrenze für die Bank darstellt.

Beleihungswert

Der Beleihungswert ist ein Wert, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zu jedem Zeitpunkt langfristig realisiert werden kann. An diesem Wert orientieren sich die Finanzierungsmittel der Kreditinstitute. Die Baugrenze wird in der Regel von einem fachlich qualifizierten Sachverständigen ermittelt, der den Umfang der erforderlichen Arbeiten am Bauwerk festlegt und feststellt, welcher Teil des Bauwerks repariert (z. B. das Dach), modernisiert (z. B. die Küche) oder ganz ausgetauscht werden sollte (z. B. die Fenster).

Bereitstellungszinsen

Bauprojekte erfordern häufig eine Finanzierung der Infrastruktur in mehr als einer Phase des Prozesses. Wenn ein Darlehen von seinem Kreditinstitut nicht in Anspruch genommen wird, fallen ab dem Zeitpunkt der Darlehenszusage bis zur Inanspruchnahme des Darlehens Bereitstellungszinsen an. In den meisten Fällen entstehen diese ungenutzten Zeiträume, wenn ein Bauprojekt nicht planmäßig voranschreitet und sich die vereinbarte Auszahlung von Teilkrediten verzögert.

Bebauungsplan

Bebauungspläne sind im Gebiet der Stadt Wien, aber auch in anderen Gemeinden, für die Erteilung von Baubewilligungen erforderlich. Sie enthalten rechtsverbindliche Festlegungen, zulässige städtebauliche Maßnahmen und Art der baulichen Nutzung, Baugrenzen und anderes. Der Plan basiert auch auf den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung, was bedeutet, dass er Aspekte des Klima- und Umweltschutzes zu berücksichtigen hat.

Bau-Berufsgenossenschaft

Die Bau-Berufsgenossenschaft versichert private Helfer wie Freunde, Nachbarn oder Verwandte, die beim Hausbau helfen. Damit sind sie gegen die Folgen von Arbeitsunfällen versichert und können auch eine Haftpflichtversicherung für Schäden abschließen, die Ihr Gast verursacht.

Baugrenze

Baugrenzen legen die überbaubare Grundstücksfläche fest und werden in der Regel als blaue Linie auf Planzeichnungen dargestellt. Sie geben das Ausmaß der zulässigen Bebauung des Grundstücks an, die durch die Lage des Grundstücks im Verhältnis zu den Nachbargrundstücken, die Erschließung durch nahegelegene Straßen oder Verkehrsverbindungen und eventuelle Einschränkungen bestimmt wird.

Bebauungsplan

Für alle Bauarbeiten und Baugenehmigungen ist die Vorlage eines detaillierten Bebauungsplans erforderlich. Die Bebauungspläne enthalten je nach Umfang rechtsverbindliche Festsetzungen, zulässige städtebauliche Maßnahmen, Art der baulichen Nutzung, Baugrenzen usw. Häufig sind zusätzlich die Zustimmung von Eigentümergemeinschaften oder Nachbarn (Übereinstimmung mit bestehenden Strukturen) usw. erforderlich.

Belastung

Nach geltendem Recht kann ein Gebäude in Höhe der Eigenmittel gebaut werden. Wir raten Ihnen, einen Betrag einzubauen, der 40 % Ihres Familiennettoeinkommens nicht übersteigt. Um diese Grenze nicht zu überschreiten, empfehlen wir Ihnen, keine Sondereinkünfte in die Berechnungen einzubeziehen - sie sind oft unregelmäßig und unzuverlässig.

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze stellt die Obergrenze der von einer Bank gewährten Kredite dar. Diese Grenze wird anhand eines Kredits festgelegt, dessen Wert niedriger ist als sein Betrag. Die Fähigkeit des Kreditnehmers zur Rückzahlung des Kredits wird durch einen maximalen Prozentsatz des Wertes der Sicherheiten geschätzt, der die Risikogrenze für die Bank darstellt.

Beleihungswert

Der Beleihungswert ist ein Wert, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zu jedem Zeitpunkt langfristig realisiert werden kann. An diesem Wert orientieren sich die Finanzierungsmittel der Kreditinstitute. Die Baugrenze wird in der Regel von einem fachlich qualifizierten Sachverständigen ermittelt, der den Umfang der erforderlichen Arbeiten am Bauwerk festlegt und feststellt, welcher Teil des Bauwerks repariert (z. B. das Dach), modernisiert (z. B. die Küche) oder ganz ausgetauscht werden sollte (z. B. die Fenster).

Bereitstellungszinsen

Bauprojekte erfordern häufig eine Finanzierung der Infrastruktur in mehr als einer Phase des Prozesses. Wenn ein Darlehen von seinem Kreditinstitut nicht in Anspruch genommen wird, fallen ab dem Zeitpunkt der Darlehenszusage bis zur Inanspruchnahme des Darlehens Bereitstellungszinsen an. In den meisten Fällen entstehen diese ungenutzten Zeiträume, wenn ein Bauprojekt nicht planmäßig voranschreitet und sich die vereinbarte Auszahlung von Teilkrediten verzögert.

Bebauungsplan

Bebauungspläne sind im Gebiet der Stadt Wien, aber auch in anderen Gemeinden, für die Erteilung von Baubewilligungen erforderlich. Sie enthalten rechtsverbindliche Festlegungen, zulässige städtebauliche Maßnahmen und Art der baulichen Nutzung, Baugrenzen und anderes. Der Plan basiert auch auf den Grundsätzen der nachhaltigen Entwicklung, was bedeutet, dass er Aspekte des Klima- und Umweltschutzes zu berücksichtigen hat.

Bau Abzugssteuer

Die Bauabzugssteuer wird auf Zahlungen für Bauleistungen erhoben, die vom Auftragnehmer an andere Parteien gezahlt werden. Die Bauabzugssteuer in Höhe von 15 % ist bei Abschluss eines Bauvorhabens zu entrichten. Die Bauabzugssteuer ist bei Zahlung an das Finanzamt zu entrichten. Eine Befreiung ist bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung durch den Bauunternehmer möglich.

Bau Bürgschaft

Eine Baubürgschaft kann als Bedingung vor der Vertragsunterzeichnung ausgehandelt werden und schützt den Bauherrn vor finanziellen Forderungen gegen seinen Auftragnehmer, falls dieser zahlungsunfähig wird. Der Bauherr erhält auch Schutz bei Streitigkeiten oder Problemen mit einem Subunternehmer, einem Lieferanten oder einem Produkt während des Baus. Baubürgschaften sind für neue oder umgebaute Häuser, gewerbliche Gebäude und Anbauten erhältlich.

Bebaubarkeit

Die Bebaubarkeit gibt an, ob es möglich ist, ein Grundstück gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu bebauen. Wenn die Bebauung eines Grundstücks geplant ist, ist dafür in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Manchmal reicht aber auch eine Bestätigung der zuständigen Behörde aus, um das Bauvorhaben nach den Bauvorschriften zu beginnen.

Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist eine Person, die eine Zusicherung gibt und dazu beiträgt, dass ein Dritter seine Verpflichtung erfüllt. Bei einer Vorauszahlung des Käufers für einen Immobilienkauf beispielsweise kann sich der Käufer gegenüber seiner Bank verpflichten, den Vorschuss zu zahlen, wenn der Verkäufer in Verzug gerät. Liegt ein Verstoß gegen die Bedingungen vor und will der Käufer nicht mehr kaufen, so teilt er dies der finanzierenden Bank einfach mit.

Baufinanzierung

Eine Baufinanzierung ist ein Bankdarlehen, das Ihnen hilft, Ihr Bauprojekt zu finanzieren, z. B. ein Haus oder ein Mehrfamilienhaus

Baunebenkosten

Baunebenkosten sind Kosten, die während der Planungs- und Bauphase anfallen, unabhängig davon, ob das Projekt vollständig abgeschlossen ist oder nicht. Dazu können Architektur- und Ingenieurleistungen, Gebühren für behördliche Kontrollen und Genehmigungen sowie die Finanzierungskosten gehören.

Baufinanzierung

Eine Baufinanzierung ist ein Bankdarlehen, das Ihnen hilft, Ihr Bauprojekt zu finanzieren, z. B. ein Haus oder ein Mehrfamilienhaus.

Baunebenkosten

Baunebenkosten sind Kosten, die während der Planungs- und Bauphase anfallen, unabhängig davon, ob das Projekt vollständig abgeschlossen ist oder nicht. Dazu können Architektur- und Ingenieurleistungen, Gebühren für behördliche Kontrollen und Genehmigungen sowie die Finanzierungskosten gehören.

Bauspardarlehen

Ein nachrangiges Baufinanzierungsdarlehen, das von den Bausparkassen für wohnwirtschaftliche Zwecke gewährt wird. Je nach Tarif können Sparer ca. 40 % oder 50 % ihrer Bausparsumme ansparen und erhalten dann für entsprechend 60 % oder 50 % dieses Betrages ein Bauspardarlehen. Der Vorteil von Bauspardarlehen ist der relativ günstige Darlehenszins. Allerdings ist zu beachten, dass die Belastung durch Bauspardarlehen 80 % ihres Wertes nicht übersteigen darf.

Bausparen

Bausparen ist ein beliebter Weg zum Wohneigentum. Nach Abschluss eines Bausparvertrags kann man bis zu einer bestimmten Summe sparen und erhält dafür ein zinsgünstiges Bauspardarlehen. Steuervorteile und Förderungen machen das Bausparen zu einer attraktiven Finanzierungsform für Immobilien.

Bausparguthaben

Die Summe des selbst angesparten Kapitals. Dazu gehören die selbst eingezahlten Sparbeiträge, die Guthabenzinsen, die eventuell teilweise selbst erbrachten zusätzlichen Sonderzahlungen sowie die staatlichen Förderbeiträge. Die Zuteilung von Bausparguthaben erfolgt, sobald die Zuteilungskriterien (beispielsweise die Bewertungszahl; 40-50%o) erreicht sind.

Bausparkasse

Bausparkassen (bspw. BKM, BHW, LBS, SchwäbischHall usw.) sind Kreditinstitute, deren Geschäftstätigkeit darin besteht, Einlagen von Bausparern entgegenzunehmen und daraus Darlehen für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen, bspw. Modernisierung, zu vergeben.

Bausparvertrag

Der Vertrag, durch den der Darlehensnehmer nach Ansparen der erforderlichen Summe ein Darlehen erhalten kann.

Beleihung

Mit der Beleihung sichern sich die Kreditinstitute gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ab. Die Höhe des Darlehens richtet sich nach dem Beleihungswert und der Beleihungsgrenze der Immobilie.

Beleihungsauslauf

Der Beleihungsauslauf bezieht sich auf den Beleihungswert einer Immobilie, nicht auf den Kaufpreis. Beispiel: Eine Immobilie kostet 300.000 Euro und hat somit einen Beleihungswert von 270.000 Euro (Sicherheitsabschlag 10%). Bei einem Kredit von 150.000 Euro beträgt der Beleihungsauslauf also 56%.

Bewirtschaftungskostenabschlag

Bei vermieteten Immobilien nehmen die Banken einen Abschlag i.H.v. 25-30% für die laufenden Kosten und den Unterhalt einer Immobilie, z.B. Heizkosten, Grundsteuer, Reparaturen usw.

Bodenrichtwert

Ein amtlicher, durchschnittlicher Lagewert des Bodens von Grundstücken gleicher Nutzung. Der Bodenrichtwert wird gemäß § 193 BauGB durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte ermittelt.

Bodenwert

Der Wert eines Grundstücks, der von seiner Größe, seiner Lage und dem Grad der Bebauung abhängt.

Bonität

Die Vergabe eines Kredits richtet sich nach der Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Um diese zu beurteilen, wird die Bonität anhand der Haushaltsrechnung (Einnahmen und Ausgaben) und einer Schufa-Auskunft geprüft.

Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger eines Dritten (Schuldner). Der Bürge verpflichtet sich, dem Gläubiger für die Erfüllung der Verpflichtungen im Falle eines vom Schuldner verursachten Zahlungsausfalls zu bürgen. Der Bürge haftet persönlich und mit seinem gesamten Vermögen, d.h. er ist selbstschuldnerisch.
C

Courtage

Eine Bürgschaft ist eine Person, die eine Zusicherung gibt und dazu beiträgt, dass ein Dritter seine Verpflichtung erfüllt. Bei einer Vorauszahlung des Käufers für einen Immobilienkauf beispielsweise kann sich der Käufer gegenüber seiner Bank verpflichten, den Vorschuss zu zahlen, wenn der Verkäufer in Verzug gerät. Liegt ein Verstoß gegen die Bedingungen vor und will der Käufer nicht mehr kaufen, so teilt er dies der finanzierenden Bank einfach mit.

CAP Kredit

Ein CAP-Darlehen ist ein Darlehen mit einem variablen Zinssatz, der alle drei Monate angepasst wird. Darüber hinaus gibt es eine Zinsobergrenze, die nicht überschritten wird. Der Zinssatz wird auf die Prime Rate - 3 % + 1 % zurückgesetzt, es sei denn, Sie haben sich für eine Festschreibung des aktuellen Zinssatzes entschieden.

CO2-Gebäudesanierung

Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wurde von der Bundesregierung ins Leben gerufen, um Haus- und Gebäudeeigentümer zu unterstützen, die ihre Infrastruktur energetisch sanieren wollen. Die KfW vergibt im Rahmen des Programms zinsgünstige Kredite für energiesparende Baumaßnahmen.
D

Dachneigung

Die Dachneigung ist ein entscheidender Faktor für seine Bezeichnung. Beträgt die Dachneigung weniger als 10 Grad, wird es als "Flachdach" bezeichnet. Liegt die Neigung zwischen 10 und 30 Grad, spricht man von einem "flach geneigten Dach". Schließlich ist ein geneigtes Dach größer als 30 Grad.

Darlehen

Bei der Aufnahme eines Darlehens oder "Kredits" vereinbart der Kreditnehmer mit einem Kreditgeber, dass er den Geldbetrag plus Zinsen über einen bestimmten Zeitraum zurückzahlt. Der Kreditnehmer zahlt den Kredit dann in monatlichen Raten zurück.

Dauernutzung

Wer ein Dauernutzungsrecht an einem Grundstück oder einer Räumlichkeit hat, darf diese dauerhaft z. B. zu gewerblichen Zwecken nutzen. Ein Dauernutzungsrecht wird in der Regel auf Lebenszeit eingeräumt und kann vom Grundstückseigentümer nicht widerrufen werden; es kann jedoch durch Vertrag geändert werden.

Disagio / Damnum

Das Disagio/Damnum ist die Differenz zwischen einem vereinbarten Darlehensbetrag und dem tatsächlichen Auszahlungsbetrag. Er ist an den Darlehensgeber zu zahlen, wenn Sie ein Preisangebot für Ihr Gebäude von 1 angenommen haben, dass Sie senken möchten, um eine bessere Position auf dem Markt zu erhalten.

Dauerwohnrecht

Das unbefristete Aufenthaltsrecht gibt einer Person das Recht, eine Wohnung oder eine Wohneinheit dauerhaft zu bewohnen. Dies ist die dauerhafteste Form der Unterbringung in Finnland. Das Daueraufenthaltsrecht wird durch einen Antrag bei der finnischen Einwanderungsbehörde erworben.

Denkmalschutz

Historisch wertvolle Gebäude werden durch den Denkmalschutz geschützt. Dadurch wird sichergestellt, dass sie bei Renovierung und Umnutzung weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten bleiben. Steht eine Immobilie unter Denkmalschutz, müssen besondere Bauvorschriften beachtet werden.

Dingliche Sicherheit

Eine dingliche Sicherheit ist ein Pfandrecht an einer Forderung, und die Forderung ist die Sicherheit für den Kredit. Der Kreditgeber geht das Risiko ein, ob er sein Geld durch Inkassobemühungen und/oder durch den Verkauf der Sicherheiten zurückerhalten kann, wenn diese nicht eingetrieben werden können.

Dämmung

Das Gebäude muss gut gedämmt sein, um ein gutes Wohnklima bei niedrigen Energiekosten zu gewährleisten. Die Dämmung verringert den Verlust von Wärmeenergie in Gebäuden. Bei optimaler Dämmung können sogenannte "Passivhäuser" ohne Heizung auskommen, da sie die Abwärme zur Aufrechterhaltung der Temperatur nutzen.

Damnum

Als Damnum bezeichnet man die Zinsen, die für die Nutzung eines Kredits zusätzlich zum Kapital gezahlt werden. Kapitalanleger, die dieses Disagio steuerlich geltend machen können, können höhere Zinserträge erzielen. Es dauert zum Beispiel nur zwei oder drei Jahre, bis das gesamte Damnum aufgebraucht ist.

Disagio

Bei Investitionen ist das Disagio die Differenz zwischen dem Nominalbetrag und der tatsächlichen Auszahlung eines Kredits. Dies kann auch als nachlaufender Zins bezeichnet werden. Das Disagio stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die zu einer Senkung der Sollzinsen bei Kapitalanlagen führt. Für Kapitalanleger ist ein Disagio steuerlich interessant, da es als Werbungskosten abzugsfähig ist

Degressive Abschreibung

Die degressive Methode ist eine Alternative zur linearen Abschreibung. Die Herstellungs- und Anschaffungskosten für neue Gebäude werden jährlich mit einem degressiven Satz abgeschrieben. Durch die anfänglich höhere Abschreibung ist die steuermindernde Wirkung in den ersten Jahren höher.
E

Effektivzins

Der Effektivzinssatz gibt die tatsächlichen Kosten, den "Preis" eines Kredits an. Er berücksichtigt neben dem Nominalzins auch die Bearbeitungsgebühren, ein Disagio, die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung und eventuelle Vermittlungsprovisionen. Der Effektivzins ist der beste Maßstab für den Vergleich von Darlehensangeboten mit gleichem Festzinssatz. Nach der Preisangaben Verordnung sind die Banken jedoch nicht verpflichtet, alle Kreditkosten in den Effektivzins einzubeziehen. Hinzu kommen oft Gutachterkosten, Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschläge und Kontoführungsgebühren.

Eigenkapital

Es ist wichtig zu erkennen, dass Sie so viel Eigenkapital wie möglich zur Finanzierung Ihrer eigenen Immobilie einsetzen können. Sie sollten jedoch immer eine Reserve von 3 bis 6 Nettomonatsgehältern für unvorhergesehene Ausgaben vorhalten. Mieter mit einer guten Bonität sind für Kreditgeber am attraktivsten, da sie eher geneigt sind, günstige Konditionen und attraktive Zinssätze für Hypotheken anzubieten.

Erbbaurecht

Das Erbbaurecht ist ein dinglich gesichertes Recht, auf oder unter der Oberfläche eines Grundstücks eine Wohnung errichten zu lassen. Dieses Recht ist befristet und belastbar, veräußerbar und vererbbar. Das Entgelt für die Einräumung eines Erbbaurechts ist der Erbbauzins.

Errichtung eines Bauwerks

Ist der Bauvertragsgegenstand noch nicht vollständig hergestellt, müssen die Pläne und eine möglichst detaillierte Baubeschreibung Bestandteil des Vertrages sein. Der Bauträger darf sich Änderungen der Bauausführung nur insoweit vorbehalten, als er Ihnen diese unter Berücksichtigung seiner Interessen zumutbar ist (§ 10 Nr. 4 AGBG). Bauträgerverträge sollten einen konkreten Fertigstellungstermin enthalten, wobei zwischen bezugsfertiger Herstellung und vollständiger Fertigstellung zu unterscheiden ist. Bei Nichteinhaltung dieses Termins haben Sie das Recht, Schadensersatzansprüche gegen Ihren Auftragnehmer geltend zu machen. Sie können bei der Vertragsunterzeichnung auch eine Vertragsstrafe oder eine Entschädigung für den Nutzungsausfall vereinbaren.

Ertragswert

Der Ertragswert ist der Wert, der auf der Grundlage der Rentabilität einer Immobilie berechnet wird. Der Ertragswert einer Immobilie stellt den Geldbetrag dar, der durch den Verkauf eines Anteils an dieser Immobilie und die Realisierung ihres Wachstums im Laufe der Zeit erzielt werden könnte..

Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage war ein Zuschuss, der Eigenheimbesitzern beim Bau oder Kauf eines Eigenheims finanzielle Unterstützung bot. Wenn Sie vor dem 1. Januar 2006 den Kaufvertrag für Ihre Immobilie abgeschlossen oder den Bauantrag gestellt hatten, konnten Sie sich die volle Förderung sichern. Die Eigenheimzulage wurde von der Bundesregierung finanziert und war an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden. Sie wird nur für einen Zeitraum von acht Jahren gewährt und einmal jährlich am 15. März von den Finanzbehörden ausgezahlt.

Eigenleistung

Eigenleistung ist ein gängiger Ansatz für den Hausbau. Sie gilt als billiger, da der künftige Bauherr seine eigene Arbeitskraft, angeheuerte Arbeitskräfte und Materialkosten selbst trägt. Das Risiko besteht darin, dass der Zeitaufwand für den Bau überschätzt wird, was zu einem schlechten Cashflow und möglichen Projektverzögerungen führt.

Einheitswert

Der Einheitswert einer Immobilie ist ein vom Finanzamt festgelegter Standardwert für Grundstücke und Gebäude, der unter anderem zur Berechnung der Grundsteuer herangezogen wird. Der Einheitswert ist deutlich niedriger als der tatsächliche Wert der Immobilie und wird dem Eigentümer mit dem Einheitswertbescheid mitgeteilt.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Mit Vermietung und Verpachtung lässt sich nicht nur Geld verdienen, sondern es kann auch eine gute Investitionsmöglichkeit sein. Zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zählen alle einkommensteuerpflichtigen Überschüsse oder Verluste aus der Vermietung oder Verpachtung eines unbebauten oder bebauten Grundstücks. Bei dieser Art von Einkünften haben Sie die Möglichkeit, Darlehenszinsen und Abschreibungen (AfA) steuerlich abzusetzen.

Erbbauzins

Ein Erbbauzins ist ein wiederkehrendes Entgelt für die vorübergehende Nutzung eines Grundstücks oder einer Immobilie

Erbpacht

Das Erbbaurecht ist ein Recht zur Nutzung des Grundstücks für einen bestimmten Zeitraum. Ein solches Recht ist in der Regel zeitlich begrenzt - 30 Jahre oder 99 Jahre - und ermöglicht es dem Bauherrn, ein Haus zu bauen und zu nutzen, ohne selbst ein Grundstück kaufen zu müssen. Im Gegenzug zahlt er einen vorher festgelegten Erbbauzins für die gesamte Nutzungsdauer.

Erhaltungsaufwendungen

Nach dem deutschen Einkommensteuergesetz (EStG) sind alle Aufwendungen für die Instandhaltung und Renovierung einer Immobilie als Erhaltungsaufwand steuerlich absetzbar. Erhaltungsmaßnahmen an vermieteten Gebäuden können in dem Jahr, in dem die Rechnung bezahlt wird, sofort in einem Betrag als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden.

Effektiver Jahreszins

Der Jahreszins ist der Preis eines Kredits, einschließlich aller Preisbestandteile. Der Effektivzins ermöglicht einen Vergleich verschiedener Angebote. Diese Berechnung ist in der deutschen Preisangabenverordnung (PAngV) geregelt. Das Konzept des anfänglichen effektiven Jahreszinses wurde durch das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie abgeschafft. Unter Umständen werden bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses vom Kreditgeber bestimmte Annahmen getroffen, die die Vergleichbarkeit des Effektivzinses einschränken können.

Erhöhte Abschreibung

Für Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen an vermieteten Gebäuden, die dem Denkmalschutz nach § 7 i EStG unterliegen, können Bauherren einen Abschreibungssatz von 10 % über zehn Jahre geltend machen.
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Fassade

Die Fassade ist die sichtbare Außenhülle eines Gebäudes.

Fertighaus

Bei einem Fertighaus werden die einzelnen Komponenten im Werk des Lieferanten vorgefertigt und schließlich auf der Baustelle zusammengesetzt. Das Gebäude wird dann nur noch mit einem Kran an seinen Platz gehoben. Zu den Vorteilen dieser Methode gehören eine schnellere Bauzeit und eine geringere Abnutzung der Fundamente des Gebäudes.

Fertigstellung

Die Fertigstellungsphase eines Projekts ist die letzte Phase eines Projekts, in der der Bauherr und der Bauunternehmer alle Aspekte des Endprodukts überprüfen. Dabei kann es um ästhetische Aspekte wie Qualität und Farbe gehen, oft steht aber auch die Funktionalität im Vordergrund. Die Fertigstellung sollte erfolgen, wenn alle vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht und etwaige Mängel beseitigt worden sind.

Festdarlehen

Ein Festdarlehen ist eine Darlehensart, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg tilgungsfrei bleibt. Feste Kreditzinsen sind in der Regel niedriger als variable Kreditzinsen, aber das kann von dem Betrag abhängen, für den Sie Ihr festes Darlehen aufnehmen, und von der Dauer, für die Sie es behalten wollen. Wenn Sie mehr über die Funktionsweise von Festdarlehen wissen möchten, lesen Sie diesen Blogbeitrag, in dem Festdarlehen mit variablen Darlehen verglichen werden und in dem Sie einige gute Ratschläge finden, wie Sie Ihre Schulden am besten verwalten können!

Flurstück

Ein Flurstück ist ein vermessenes Stück Land ("Flur"), dem in der Regel ein Grundstück als Objekt "Eigentum" zugeordnet ist. Jedes Flurstück hat eine Identifikationsnummer, Grenzen und Konfigurationen, die in einer Flurstücksschicht beschrieben werden. Die Definition gibt die Fläche (Oberfläche) und die Geometrie jeder Seite der Grenzen des Grundstücks an. Vermessungsingenieure kombinieren sie in der Regel mit Höhendaten aus sekundären Quellen und klassifizieren sie mit geodätischen Bezugssystemen wie WGS 84. Darüber hinaus können Luftbilder und Gebäudemodelle als Hintergrundinformationen für die Datenanalyse verwendet werden.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan dient der Aufstellung des Bauleitplans. Er enthält die räumlichen Entwicklungs- und Planungsziele sowie die Art der Bodennutzung der jeweiligen Gemeinde. Auf der Grundlage einer tragfähigen Struktur befasst er sich mit der räumlichen Entwicklung und der Raumordnung, einschließlich der Teilungspläne (falls zutreffend), Entscheidungen über die Flächennutzung und Baubeschränkungen im Hinblick auf Flächennutzungs- und Dichtepläne usw.

Freistellung

Eine Freistellungserklärung ist eine verbindliche Bescheinigung der finanzierenden Bank eines Bauträgers, dass sie die Immobilie beim Verkauf von allen Hypotheken gegenüber dem Erwerber freistellen wird. Sie wird nur ausgestellt, wenn ein Grundpfandrecht auf einer Immobilie besteht und die Belastung vor der Eigentumsübertragung beseitigt werden muss. Die Erklärung wird von Notaren erstellt, die zugelassene Immobilienmakler sind und sich mit den Grundpfandrechtsgesetzen ihres Landes auskennen. Daher sind die Notargebühren für diese Erklärungen im Vergleich zu anderen Dienstleistungen, die von Immobilienfachleuten erbracht werden, relativ niedrig.

Fremdkapital

In der Immobilienfinanzierung bedeutet der Begriff "Fremdkapital" die Gesamtkosten eines Bauvorhabens abzüglich des vorhandenen Eigenkapitals.

Fundament

Das Fundament eines Bauprojekts trägt die Gesamtlasten und wird in den Boden betoniert. Bei der Planung des Fundaments sollten die Bodenart, die Setzungstoleranz, die Grenzen für unterschiedliche Setzungen, die Wechselwirkungen mit benachbarten Bauwerken und die Grundwasserverhältnisse berücksichtigt werden.

Festzins

Feste Zinssätze sind bei Kreditnehmern sehr beliebt. Festzinsdarlehen haben einen Zinssatz, der sich im Laufe der Zeit nicht ändert. Wenn Sie also genau wissen, wie viel Geld Sie für einen bestimmten Zeitraum brauchen, könnte ein Festzinskredit die richtige Wahl sein.

Finnanzierungsplan

Finanzierungspläne sind ein wichtiger Bestandteil und bieten eine detaillierte Aufschlüsselung der Produktions- und Anschaffungskosten einerseits und der zur Finanzierung einzusetzenden Eigen- und Fremdmittel andererseits. Der Finanzierungsbedarf ergibt sich aus der Differenz zwischen Gesamtkosten und Eigenmitteln. Für den Kreditnehmer kann dann ein Tilgungsplan erstellt werden, in dem die monatlichen Zins- und Tilgungsleistungen sowie deren Höhe aufgeführt sind.

Flurkarte

Die Flurkarte ist eine Karte, in der die Flurstücke einer Gemarkung dargestellt sind. Sie kann beim zuständigen Katasteramt eingesehen und angefordert werden.

Forward Darlehen

Diese Darlehensform wird häufig eingesetzt, wenn die Zinsbindung des bestehenden Darlehens erst in 12 bis 66 Monaten ausläuft, aber das aktuelle Zinsniveau gesichert werden soll. Für Forward-Darlehen werden je nach Dauer der "Aufschubzeit" Zinszuschläge erhoben. Bereitstellungszinsen werden nicht erhoben.

Förderung des Wohneigentums

Um potenzielle Eigenheimbesitzer zu unterstützen, hat die Bundesrepublik Deutschland eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören staatliche Zuschüsse für Bauherren und Hausbesitzer. In einigen Fällen kann ein Teil der beim Bau anfallenden Kosten auch von der Steuer abgesetzt werden. Dies wurde jedoch mit einem 2006 verabschiedeten Gesetz eingeschränkt.
G

G-Wert

Der G-Wert beschreibt die Qualität von Fenstern in Bezug auf die Wärmestrahlung der Sonne. Der Buchstabe "G" steht für den Gesamtenergiedurchlassgrad. Je höher der G-Wert ist, desto weniger Sonnenstrahlung dringt durch die Fenster.

Gasbeton

Gasbeton wird aus Quarzsand, Aluminiumpulver und Zement/Kalk hergestellt. Seine spezielle Kalk-Aluminium-Mischung erzeugt Wasserstoffgas, das feine Poren bildet. Die Festigkeit des fertigen Produkts hängt von der Größe der Poren und der darin enthaltenen Wassermenge ab.

Gaube

Die Dachgaube ist ein Dachausbau eines Gebäudes. Sie dient der Beleuchtung und Belüftung von Dachräumen. Sie wird typischerweise in einem Giebel- oder Walmdach angebracht.

Gemeinschaftseigentum

Gemeinschaftseigentum ist Eigentum, das den Eigentümern einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gemeinschaftlich gehört, z. B. Teile des Grundstücks und der Anlagen eines Gebäudes.

Geltungsdauer

Die Gültigkeitsdauer eines Darlehens ist der Zeitraum zwischen Auszahlung und vollständiger Rückzahlung. Die Gültigkeitsdauer entspricht der Betriebsdauer, wie in Artikel 6.3 unten beschrieben.

Geschossflächenzahl

Die Zahl der Baugrenzen gibt die maximale Wohnfläche eines Gebäudes unter Berücksichtigung der Grundstücksgröße und der örtlichen Vorschriften an.

Gewährleistung

Der Auftragnehmer garantiert die sorgfältige Ausführung der einzelnen Bauleistungen. Diese Verpflichtung kann zeitlich begrenzt sein oder sich auf unbestimmte Zeit erstrecken.

Grundbuch

Das Grundbuch wird beim Amtsgericht der jeweiligen Gemeinde geführt. Darin werden alle Eigentums- und Rechtsverhältnisse an Immobilien festgehalten.

Grenzabstand

Der Grenzabstand ist der Abstand, der zwischen zwei Gebäuden zum jeweiligen Nachbargrundstück eingehalten werden muss. Dazu gehören auch eventuelle Höhen- und Tiefenbeschränkungen, um die Vorschriften der Bauordnung einzuhalten.

Grundbuchlasten

Übernehmen Sie nach Möglichkeit immer ein lastenfreies (ohne Eintragungen) Grundbuch, sonst gehen wertmindernde Auflagen zu Ihren Lasten. Der beste Weg, um Probleme mit Belastungen zu vermeiden, ist, sich im Vorfeld über diese zu informieren und eine mögliche Hürde im späteren Bauprozess zu vermeiden.

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer wird auf den Erwerb von Immobilien in Deutschland erhoben. Der Steuersatz liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 %. Ein Grundstückskauf in Berlin hat beispielsweise einen Steuersatz von 6 %. (Stand: 02.07.2015) Während dies für andere Länder nicht ungewöhnlich ist, mag es für Menschen, die es gewohnt sind, beim Kauf von Immobilien im Ausland keine Stempelsteuer zu zahlen, überraschend sein.

Grundflächenzahl

Die GRZ ist das Verhältnis zwischen der Gesamtnutzfläche innerhalb eines Baugrundstücks und der Gesamtfläche des Grundstücks. Die Grundflächenzahl (GRZ) beschreibt den Anteil der Fläche eines Baugrundstücks, der bebaut werden darf. Dazu werden die Geschossflächen aller Gebäude in die Berechnung einbezogen.

Grundriss

Der Grundriss eines Gebäudes ist ein wichtiger Teil seiner Konstruktion. Der Grundriss stellt die räumlichen Gegebenheiten eines Gebäudes dar und wird für die Bauplanung, Innenarchitektur und Architektur verwendet.

Grundpfandrechte

Es handelt sich um ein Grundpfandrecht, was bedeutet, dass der Kreditnehmer sein Eigentum an der Sicherheit ganz oder teilweise verlieren kann, wenn er den Kredit nicht bedient.

Grundschuld

Die Grundschuld ist eine dingliche Sicherheit für eine Forderung und wird von der Regierung zugunsten des Gläubigers, der die Forderung geltend macht, mit Eigentumsrecht eingetragen.

Gutachten

Ein Baugrenzbericht ist für viele Immobilientransaktionen unerlässlich. Wenn Sie bei einem Verkauf Mängel an der Immobilie offenlegen, die von außen nicht sichtbar sind, kann ein potenzieller Käufer Sie später verklagen. Um solche Situationen zu vermeiden, kann ein Sachverständigengutachten darlegen, was zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Wände aufgebrochen und inspiziert werden, im Inneren gefunden werden könnte. Häufig bildet das Gutachten die Grundlage für eine spätere Markteinschätzung oder Bewertung.

Gesamtschuldner

Wenn mehrere Kreditnehmer gemeinsam für einen Kredit haften, spricht man von gesamtschuldnerischer Haftung. Jede Person, die den Vertrag im Namen eines Unternehmens oder einer Organisation unterzeichnet hat, sollte sich vergewissern, dass keine anderen befugten Personen den Vertrag ohne vorherige schriftliche Genehmigung unterzeichnen.

Gleitzinsdarlehen

Bei einem Gleitzinsdarlehen können Ihre Ausgangskonditionen jederzeit aufgrund der Marktzinsentwicklung geändert werden. Dieses Risiko wird in der Regel mit günstigeren Konditionen zu Beginn belohnt.

Globalbelastung

Die Globalschuld ist ein Sicherungsrecht, das von einem oder mehreren Grundpfandrechtsgläubigern an mehreren Immobilien des Kreditnehmers eingeräumt wird. Das Grundpfandrecht wird von Kreditgebern bevorzugt, da sie vor einer möglichen Insolvenz des Kreditnehmers geschützt sind, da sie alle oder einige der Immobilien zur Befriedigung ihrer Forderungen nutzen können.

Grundbuch

Vom Amtsgericht geführtes Register, das die Rechtsverhältnisse eines Grundstücks aufzeigt. Es gibt Auskunft über die Größe und die Art der Nutzung sowie über die Eigentumsverhältnisse. Das Grundbuch genießt öffentliches Vertrauen, d.h. man kann sich auf die Richtigkeit der Angaben verlassen. Jeder, der ein berechtigtes Interesse hat (z. B. ein Käufer), kann das vom Amtsgericht zur Verfügung gestellte Grundbuch einsehen.

Grundbuchamt

Grundbücher, Grundakten und andere Dokumente werden im Grundbuchamt des Amtsgerichts aufbewahrt.

Grundbuchauszug

Ein Grundbuchauszug ist eine vollständige Abschrift aller vorhandenen Grundbucheintragungen zu einer Immobilie, die von jedem, der ein berechtigtes Interesse hat, beim zuständigen Grundbuchamt angefordert werden kann. Ein Grundbuchauszug ist nützlich, wenn Sie ein Haus kaufen oder verkaufen und es Fragen zu einer Belastung gibt.

Grunddienstbarkeiten

Grunddienstbarkeiten sind Rechte Dritter an dem bezeichneten Grundstück. Typische Dienstbarkeiten sind Wegerechte, Wegerechte und Wegerechte. Dienstbarkeiten werden in Abteilung II des Grundbuchs eingetragen

Grundschuldbestellung

Grundschuldbestellungen dienen der Übereignung von Immobilien und sind mit dem Antrag auf Eintragung ins Grundbuch verbunden.

Grundschuldzins

Der Grundschuldzinssatz wird zusammen mit der Grundschuld in das Grundbuch eingetragen. Während die Höhe der Grundschuld in der Regel dem Nettodarlehensbetrag entspricht, weicht der Grundschuldzinssatz deutlich vom Darlehenszinssatz ab. Mit ihm deckt der Gläubiger im Falle einer Zwangsversteigerung weitere Forderungen (ausstehende Zinszahlungen, Zwangsversteigerungskosten etc.). Im Falle einer freiwilligen Versteigerung können Sie mit Ihrem Gläubiger aushandeln, dass dieser Zinssatz reduziert oder eventuell sogar ganz erlassen wird.

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine von den Gemeinden erhobene Steuer auf Grundbesitz. Die Höhe hängt hauptsächlich vom jeweiligen Schätzwert und dem Hebesatz der Gemeinden ab.
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Hausanschluss

Unter dem Hausanschluss versteht man den Anschluss an die Gas-, Wasser-, Strom- oder Fernwärmeleitungen des jeweiligen Versorgungsunternehmens. Die Installationen werden durch Erdkabel oder Rohrleitungen angeschlossen und sind in einer Vielzahl von verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Netzspannung beträgt in Deutschland 230 V bei 50 Hz.

Hausordnung

Zu den Wohnregeln gehören die folgenden: 1. Wohnparteien sollten den ausgewiesenen Parkplatz benutzen. 2. Innerhalb des Gebäudes dürfen keine Partys oder Versammlungen ohne vorherige Genehmigung der Hausverwaltung und mit einem ordnungsgemäß unterzeichneten Vertrag abgehalten werden. 3. Den Bewohnern ist es untersagt, Gäste in ihrer Wohnung übernachten zu lassen oder mehr als zwei Fahrzeuge in ihrer Wohnung zu parken, sofern dies durch Schilder gekennzeichnet ist. 4. Der Müll muss täglich von den Bewohnern auf hygienische Weise entsorgt werden, und die Behälter müssen stets sauber und trocken gehalten werden; bei Verstößen gegen diese Vorschrift werden Geldstrafen verhängt, und der Dienst kann ausgesetzt werden, bis die Reinigung gemäß unseren Standards erfolgt.

Halbgeschoss

Ein Mezzanin ist eine Wohnebene, die auf halber Raumhöhe der nächsten Etage beginnt. Das Mezzanin geht in der Regel über die Grundfläche des Gebäudes hinaus und erweitert die gesamte nutzbare Bürofläche im HighRise-Gebäude um bis zu 50 %. Diese Art von Raum minimiert die Notwendigkeit, zusätzliche Immobilien zu erwerben, und maximiert gleichzeitig die Energieeffizienz.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung dient dem Schutz vor Schäden, die unter anderem durch Wasser, Hagel, Sturm und Einbruchdiebstahl verursacht werden.

Hausverwalter

Hausverwaltungen kümmern sich um verschiedene Bereiche einer Immobilie. In der Regel werden Hausverwaltungen beauftragt, wenn mehrere Gebäude zu betreuen sind. Zu den konkreten Aufgaben gehören die Instandhaltung und die täglichen Arbeiten innerhalb des Gebäudes sowie die Betreuung von Fremdfirmen, die für größere Renovierungsprojekte oder Reparaturen beauftragt werden. Die Hausverwaltung kann als eine Form der Logistik bezeichnet werden - die Verwaltung von Wohnraum für Menschen, die dauerhaft Häuser und Wohnungen mieten. Um diese Aufgabe zu erfüllen, benötigen Hausverwalter bestimmte berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse über den Wohnungsmarkt.

HOAI

Die HOAI (Honorarabrechnung für Architekten und Ingenieure) bildet die Grundlage für die Leistungsabrechnung der beiden Berufsgruppen. Die HOAI wurde in den letzten Jahren erheblich novelliert und ist heute allgemein als Norm anerkannt.

Hypothek

Eine Hypothek ist eine Grundschuld mit einem Pfandrecht, das im Grundbuch eingetragen ist. Sie dient der Absicherung langfristiger Kredite. Eine Hypothek entsteht durch einen Vertrag zwischen einem Kreditnehmer, der sich Geld leihen und eine Immobilie als Sicherheit für seinen Kredit erhalten möchte, und einem Kreditgeber, der sich bereit erklärt, im Gegenzug für eine werthaltige Sicherheit Mittel bereitzustellen.

Hypothekenbank

Die Hauptaufgabe der Hypothekenbanken ist die Gewährung von mittel- und langfristigen, grundpfandrechtlich gesicherten Krediten in Form von Hypotheken- und Kommunaldarlehen. Darüber hinaus können sich diese Institute auch durch die Ausgabe von Pfandbriefen und Kommunalobligationen refinanzieren. Hypothekenbanken (auch als Immobilienkreditinstitute bezeichnet) unterliegen besonderen gesetzlichen Regelungen.

Hypothekendarlehen

Eine Hypothek ist ein langfristiges Darlehen, das durch ein Grundpfandrecht gesichert ist. Um den Kreditnehmer vor kurzfristigen Zinsschwankungen zu schützen, wird der vereinbarte Zinssatz für eine Reihe von Jahren festgeschrieben.

Herstellungskosten

Die Umsatzkosten sind der Gesamtbetrag, den ein Unternehmen für die Errichtung und Ausstattung eines Gebäudes ausgibt. Sie können Baukosten, Architektenhonorare und Gebühren für etwaige Baugenehmigungen für das betreffende Grundstück umfassen.
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Indexmiete

Eine Indexmiete ist eine variable Miete, die unter bestimmten Bedingungen jederzeit geändert werden kann. Der Begriff Indexmiete beschreibt eine variable Miete, die unter bestimmten Bedingungen jederzeit geändert werden kann. Hier sind einige der häufigsten Fälle für die Verwendung einer Indexmiete

Instandhaltung

Der wirtschaftliche Wert eines Gebäudes wird durch seine Abschreibungsfähigkeit ausgedrückt. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Wert eines bestehenden Gebäudes im Laufe der Zeit sinkt. Um ihren Wert zu erhalten, müssen Gebäude regelmäßig instand gehalten werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass Schäden behoben, Baumaterialien erneuert oder vorhandene Anlagen modernisiert werden.

Isolierung

Die Isolierung trennt und schützt beispielsweise das Innere einer Immobilie von Strom oder Wasser. Sie verringert nicht nur den Energieverlust und die Wärmeübertragung durch Wände, Böden, Decken und Dächer, sondern kann auch dazu beitragen, das Eindringen von Feuchtigkeit zu reduzieren, die zu Schimmelbildung führen kann.

Instandhaltungsrücklage

Die Instandhaltungsrücklage ist eine nach dem Wohnungseigentumsgesetz (§ 21 Abs. 5 WEG) vorgeschriebene regelmäßige und periodisch zu zahlende Pauschale für die Beseitigung von Schäden und Mängeln am Gemeinschaftseigentum. Der von allen Miteigentümern zu zahlende Betrag richtet sich nach der Wohnfläche der einzelnen Eigentumswohnungen. Er beträgt in der Regel zwischen 0,8 % und 1,0 % p.a. der Herstellungskosten.

Instandhaltungskosten

Instandhaltungskosten für Ihr Haus sind steuerlich absetzbar. Dazu gehören regelmäßige Schönheitsreparaturen oder die Wartung der Heizungsanlage, der Einrichtung usw. Genauer gesagt: Ausgaben, die notwendig sind, um Ihre Immobilie in einem guten Zustand zu halten, können als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.

Immobilienfonds

Investmentfonds zur Finanzierung bestimmter Bauprojekte. Immobilienfonds unterliegen dem deutschen Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften.

Immobilienfinanzierung

Eine Immobilienfinanzierung ist genau das Richtige, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen. Eine individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Immobilienfinanzierung können Sie bei uns ohne großen Aufwand oder gar Freizeit beantragen. Wir berücksichtigen alle Voraussetzungen, damit wir Ihnen das beste Angebot empfehlen können. Sie müssen sich nicht selbst bei den Banken erkundigen und Angebote vergleichen, sondern erhalten eine individuell auf Sie zugeschnittene Immobilienfinanzierung.
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Jahresabrechnung

Der Jahresabschluss fasst alle Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines Geschäftsjahres zusammen. Der Auszug zeigt jede Einkommenskategorie, wie z. B. Einnahmen aus Verkäufen oder Dienstleistungen, und die damit verbundenen Kosten für den Zeitraum. Das Nettoergebnis ist der Ertrag oder Gewinn abzüglich der Aufwendungen oder des Verlusts. Die meisten Unternehmen erstellen ihre Jahresabschlüsse zum Jahresende, aber die Unternehmensvorschriften können auch vierteljährliche Abschlüsse vorschreiben.

Jahresnutzungsgrad

Der Jahresnutzungsgrad ist der Wärmebedarf pro Jahr für ein Gebäude. Er wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter angegeben und ist im Wärmebedarfsausweis vermerkt. Der Nutzungsgrad wird ermittelt, indem der Jahresheizwärmebedarf durch die Nutzfläche (in Quadratmetern) Ihres Gebäudes geteilt wird.

Jahresrohertrag

Die Baugrenze ist das Bruttojahreseinkommen, das der Nettokaltmiete entspricht und beschreibt die Mieteinnahmen inklusive Nebenkosten innerhalb eines Jahres.

Jahresheizwärmebedarf

Der jährliche Wärmebedarf gibt an, wie viel Heizleistung ein Gebäude pro Jahr benötigt. Er wird in der Regel durch Multiplikation der Grundfläche des Gebäudes mit einem Wärmebedarfsfaktor berechnet.

Jahreszinsen

Der effektive Jahreszins wird oft auch als effektiver Jahreszins bezeichnet und beschreibt die Kosten eines Kredits pro Jahr. Er wird errechnet, indem die Zinsen für die Kapital- und die reinen Zinsperioden addiert und dann durch die Anzahl der Monate der Produktlaufzeit geteilt werden.
K

K-Wert

Der K-Wert wird benötigt, um den gesamten Wärmebedarf eines Gebäudes zu berechnen. Ein einziger K-Wert kann für alle Gebäudekomponenten berechnet und zu den anderen addiert werden. Dies ermöglicht die Berechnung des Gesamtwärmebedarfs eines Gebäudes mit einer großen Anzahl von Details. Aus dem Ergebnis wird dann die benötigte Heizleistung und damit die notwendigen Maßnahmen ermittelt, damit der Wärmebedarf gedeckt wird, ohne diese Leistung zu überschreiten.-- Ende des Auszugs.

Kaltdach

Ein Kaltdach ist ein doppelschaliges Dach, unter dem sich eine Lüftung befindet. Auf diese Weise wird eindringende Feuchtigkeit abgeführt, und es bietet im Sommer einen besseren Hitzeschutz als herkömmliche Dachformen. Der Vorteil gegenüber einem Warmdach liegt darin, dass es keine Auswirkungen auf die Raumluftqualität hat, da es bei hohen Temperaturen keine Stagnation der trockenen Luft gibt.

Kataster

Das Kataster ist ein Verzeichnis aller Grundstücke und Eigentümerinformationen. Es ist eine Rechtsgrundlage für die Vermessung von Daten, die vor Verlust oder Vervielfältigung geschützt werden müssen, und für die Verteilung an die Nutzer. Das Kataster ermöglicht auch die Erstellung von Karten und virtuellen 3D-Modellen von Gebäuden.

Katasterplan

Der Katasterplan ist eine maßstabsgetreue grafische Darstellung von Grundstücken innerhalb eines Katasters. Er enthält Informationen über die genaue Lage und die Grenzen aller Grundstücke in einer Region. Ein Katasterplan wird in der Regel bei Bauvorhaben für die Zuweisung eines Grundstücks und die Erstellung eines Lageplans benötigt.

Kaution

Eine Kaution wird in der Regel zu Beginn eines Mietverhältnisses vom Mieter an den Vermieter gezahlt. Sie ist eine Sicherheit für den Fall, dass der Mieter seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Kaution kann in Form von Bargeld, Schecks, Zahlungsanweisungen oder Sparbriefen geleistet werden.

Kellerwanne

Liegt der Grundwasserspiegel oberhalb der Gründungssohle eines Bauvorhabens, wird das Kellergeschoss mit Hilfe eines wasserdichten Kellersumpfes errichtet. Die wasserdichte Senkgrube verhindert das Eindringen von Grundwasser in die Gebäudestruktur, indem sie mit durchlässigem Beton oder gut entwässerten Zuschlagstoffen gefüllt wird.

Klinker

Klinkersteine sind eine Ziegelart mit einem unverwechselbaren Aussehen. Klinker werden bei sehr hohen Temperaturen gebrannt und sind daher besonders widerstandsfähig gegen Frost und andere Umwelteinflüsse. Streng genommen gilt der Begriff "Klinker" nur für das porösere Ende des Spektrums von Ziegeln, die in einer oxidierenden Atmosphäre gebrannt werden.

Kostenvoranschlag

Ein Kostenvoranschlag ist ein unverbindliches Dokument, das den Bauherrn auf die bevorstehenden Bauvorhaben vorbereitet. Der Kostenvoranschlag wird in der Regel von einem qualifizierten Bauunternehmer erstellt, der ihn dann zum Vergleich verschiedener Unternehmen verwendet.

Kredit

Ein Darlehen ist ein Kredit, der für eine Vielzahl von Projekten und Bauvorhaben gewährt werden kann. Die wichtigsten Darlehensarten sind Baukredite, Darlehen für allgemeine oder gewerbliche Zwecke, Bauausrüstungsfinanzierung und Akquisitionsfinanzierung.

Kreditkonsolidierung

Eine Kreditkonsolidierung ist eine Zusammenlegung mehrerer Kredite. Eine Konsolidierung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Zinssätze der einzelnen Kredite höher sind als der Zinssatz des abzulösenden Kredits. Anstatt die Zinsen zu zahlen, können Sie möglicherweise Ihre monatlichen Raten senken, so dass Sie Ihre Schulden schneller tilgen und Geld sparen können.

Kreditwürdigkeit

Bevor ein Darlehen gewährt wird, wird die Kreditwürdigkeit oder Bonität des Kreditnehmers geprüft. Eine korrekte Kreditvergangenheit deutet darauf hin, dass der Kreditnehmer den Kredit wahrscheinlich nach Plan und Beschreibung zurückzahlen wird.

Kubator

Unter Kubatur versteht man das dreidimensionale Volumen eines Gebäudes, das unabhängig von Material und Konstruktion ist. Die Kubatur wird für Planungszwecke verwendet, in der Regel wenn es darum geht, festzustellen, ob ein Grundstück genügend Platz für Parkplätze, Lagerräume oder andere Nutzungen bietet. Mit einer Kubaturberechnung lässt sich feststellen, wie viele Quadratmeter in bestimmten Abmessungen wie Breite, Höhe und Länge enthalten sind.

Konsumentenkredit

Konsumentenkredite bieten eine kostengünstige und flexible Möglichkeit, ein Projekt zu finanzieren. Die Darlehen eignen sich besonders für Immobilienbesitzer, deren Immobilie derzeit zu hoch verschuldet ist. Konsumentenkredite zeichnen sich durch einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit des Kredits (bis zu zehn Jahre) aus. Einige Banken bieten kostenlose Sondertilgungsmöglichkeiten an.

KfW-Wohneigentumsprogramm

Wir unterstützen Sie bei der Beantragung des KfW-Wohneigentumsprogramms, das für alle geeignet ist, die eine selbst genutzte Immobilie erwerben wollen.

KfW-Darlehen

Mit ihren Krediten hilft sie ihren Kunden, ihre Bau-, Sanierungs- und Investitionsziele zu erreichen, indem sie ihnen ermöglicht, die Zahlungen mit geringen Vorlaufkosten über die Zeit zu verteilen und so Zinsen zu sparen. Gleichzeitig unterstützt die Bank ihre Kreditnehmer dabei, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen und Bauvorhaben zu ermöglichen.

KfW

KfW ist die Abkürzung für Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das bundeseigene Institut vergibt zinsgünstige Kredite zur Förderung des privaten Wohnungsbaus, des ökologischen Bauens und zur Unterstützung der Wirtschaft. Wir arbeiten seit Jahren mit der KfW zusammen, deren hervorragende Kreditkompetenz auf dem gewerblichen Immobilienmarkt sehr geschätzt wird.

Kapitaldienstfähigkeit

Die Schuldendienstfähigkeit eines Kreditnehmers ist gegeben, wenn er die Belastungen eines Kredits aus seinem laufenden Einkommen bedienen kann. Dies wird geprüft, bevor ein Darlehen gewährt wird. Sie hilft auch bei der Bestimmung, wie viel eine Person entsprechend ihren Bedürfnissen leihen kann, und bei der Wahl der richtigen Hypothekenbedingungen, die am besten zu ihr passen.
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Lageplan

Gebäude werden in der Regel so geplant, entworfen und gebaut, dass sie eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen, von der Einhaltung bestimmter thermischer Bedingungen bis hin zur Einhaltung bestimmter Gesundheits- und Sicherheitsstandards. Der Lageplan ist eine grafische, maßstabsgetreue Darstellung eines Objekts sowie seiner Lage, Umgebung und Situation. Zu den verschiedenen Arten von Lageplänen gehören z. B. Liegenschaftspläne, Stadtpläne, Deckenhöhenpläne oder Beschilderungspläne.

Laibung

Der Begriff Laibung bezeichnet die innere Wandfläche von Fenster- oder Türöffnungen, Bögen und Gewölben. Eine Laibung kann entweder schmal oder breit sein. Bei schmalen Laibungen lastet ein Großteil des Gewichts der Wand auf den Säulen oder Pfosten, während breitere Laibungen die Balken stärker belasten.

Landesbauordnung

Die Regelungen zum Bauen finden sich im Bereich der Landesbauordnung. Dort sind alle Bedingungen eines Bauvorhabens, zum Beispiel in den Bereichen Statik, Fluchtwege, Verkehrssicherheit oder Lärmvorschriften, festgelegt. Ein Gebäude muss nach diesen Bedingungen errichtet werden oder es muss eine Genehmigung beantragt werden.

Legitimation

Nach erfolgreicher Identifikation eines Antragstellers bei seinem Kreditinstitut wird anschließend die Legitimation vorgenommen.

Leichtbeton

Leichtbeton hat gegenüber herkömmlichem Beton den Vorteil, dass er eine deutlich geringere Dichte aufweist. Zur Herstellung werden verschiedene Gesteinsmischungen mit einem hohen Anteil an Luftporen verwendet. Dank dieser Technologie können Wände viel schneller mit weniger Material und somit mit geringeren Kosten gebaut werden.

Leistungsverzeichnis

Das Leistungsverzeichnis kann als Grundlage für den Vergleich von Angeboten verschiedener Bauunternehmen oder als Vertrag zwischen den an einem Bauvorhaben beteiligten Parteien verwendet werden. In einem Leistungsverzeichnis werden alle für das Bauprojekt erbrachten Leistungen aufgelistet.

Lichte Höhe

Die lichte Höhe beschreibt die Höhe zwischen der Oberkante des Fußbodens und der Unterkante der Decke eines Raumes. In der Gebäudetechnik wird sie meist verwendet, um die Höhe eines Raumes in Stockwerken oder Ebenen zu beschreiben.

Liegenschaftsamt

Das Liegenschaftsamt (auch als Katasteramt bekannt) verwaltet alle Grundstücke und Parzellen. Zu seinen Aufgaben gehören die Vermessung von Grundstücken und die Bereitstellung von Karten sowie die Verwaltung der nationalen Eigentumsregister, in denen Einzelheiten zu Immobilien wie Eigentumsübertragungen und Eigentumsverhältnisse festgehalten werden.

Loggia

Die Loggia ist ein Sitzbereich im Freien, der nicht über die Gebäudegrenze hinausgeht. Die Loggia bietet einen Raum zum Entspannen und um einen ruhigen Moment im Garten zu genießen.

Löschungsbewilligung

Eine Baugrenze ist ein unabhängiges Objekt, das zu einem bestimmten Gebäude gehört. Die Kennzeichnung einer Gebäudegrenze in den Grundbüchern bedeutet, dass ihre Grenzen in den Grundbüchern eingetragen sind und ein Eigentümer sich auf sie verlassen kann. Sie garantiert auch, dass nur ein Gebäude über diese bestimmte Fläche verfügt, denn sonst gäbe es mehrere Gebäude mit identischen Grenzen, die sich überschneiden würden. Dies kann zu Problemen mit den Nachbarn führen.

Löschungsbewilligung

Alle gesicherten Gläubiger haben das Recht zu entscheiden, ob ihr Grundpfandrecht (Hypothek oder Grundschuld) bestehen bleiben soll oder nicht. Wenn Sie beispielsweise ein Darlehen vollständig zurückgezahlt haben, kann dies den späteren Verkauf der Immobilie erleichtern, da alle gesetzlichen Anforderungen (einschließlich einer öffentlichen Bescheinigung über die Löschung) erfüllt sind.

Lineare Abschreibung

Die lineare Methode ist eine Alternative zur degressiven Abschreibung, bei der der Abschreibungssatz im Laufe der Zeit sinkt. In diesem Fall werden die Herstellungs- und Anschaffungskosten mit einem konstanten Satz abgeschrieben. Das bedeutet, dass auch die steuermindernde Wirkung konstant bleibt - selbst wenn Sie später mehr Wirtschaftsgüter im Abschreibungszeitraum haben.
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MABV

Rechtsschutz für Käufer von neuen Immobilien. Die Immobilienmakler- und Bauträgerverordnung ['EAO'] ist die Grundlage und der rechtliche Rahmen für Kaufverträge zwischen Bauträgern und Käufern. Sie regelt unter anderem, wie der Kaufpreis in Raten gezahlt wird und wie ein Käufer während der Bauphase im Falle eines Konkurses des Bauträgers geschützt ist.

Makler

Als Makler für Baugrenzen vermitteln Sie zwischen Verkäufern und Käufern sowie zwischen Vermietern und Mietern. Ihre Aufgabe ist es, nach den besten Angeboten zu suchen, um die für den Abschluss von Immobilientransaktionen erforderlichen Informationen zu liefern.

Mansarde

Eine Mansarde ist eine Wohnung in einem ausgebauten Dachgeschoss. In einem Dachgeschoss haben Sie große Fenster, die den Raum tagsüber mit Licht durchfluten und eine unglaubliche Aussicht auf die Stadt bieten. Es ist ein großartiger Ort zum Entspannen nach der Arbeit oder wenn Sie von einer Nacht nach Hause kommen. Die Einrichtung ist modern und komfortabel, mit einem Hauch von Designklassizismus.

Marktwert

Der Marktwert ist der Wert einer Immobilie auf dem freien Markt. Er wird auch als fairer Marktwert bezeichnet und ist wichtig, weil er zur Berechnung von Grundsteuern, Hypotheken und Versicherungsprämien herangezogen wird. Dieser Wert kann sich von Jahr zu Jahr ändern, weil es mehrere Faktoren gibt, die beeinflussen, wie viel Geld eine Immobilie zu einem bestimmten Zeitpunkt wert ist.

Massivbau

Massivbau ist die Bauweise, mit der die Struktur und das Gerüst eines Hauses errichtet werden. Bei dieser Methode werden Stein, Holz oder Beton als Baumaterialien verwendet, wobei Ziegel und Steine am häufigsten vorkommen. Für Häuser, die darauf gebaut werden, werden Fundamente aus Ziegeln oder Steinen hergestellt.

Musterbauordnung MBO

Die Abkürzung MBO steht für "Musterbauordnung". Diese wird in der Bauministerkonferenz erarbeitet und dient der Vereinheitlichung der einzelnen Landesbauordnungen. Die MBO ist das Ergebnis eines Konsensverfahrens aller Beteiligten, die wirtschaftliche und politische Interessen vertreten. Ziel der MBO ist es, einen umfassenden Schutz im Hinblick auf Gesundheit, Sicherheit und Ökologie zu gewährleisten. Sie gilt bundesweit als hoheitliches Recht im Rahmen der Bauaufsicht und Behördenpflicht.

Mischgebiet

Bei der Baugrenze handelt es sich um ein relativ dünn besiedeltes Teilgebiet mit Wohn- und Gewerbeflächen. Auf der Nordseite des Geländes befindet sich ein Wohngebiet, während auf der Südseite ein Gewerbegebiet angesiedelt ist.

Modernisierung

Modernisierung bedeutet, dass Teile eines Gebäudes erneuert werden, die Bausubstanz aber weitgehend erhalten bleibt. Modernisierungsmaßnahmen erhöhen den Wert einer Immobilie und können zur Finanzierung von Verbesserungen genutzt werden, indem Einnahmen für Entwicklungsprojekte erzielt werden.

Muskelhypothek

Der Begriff "Muskelhypothek" bezeichnet alle persönlichen Beiträge zu einem Bauprojekt oder dem Kauf einer Immobilie. Wenn Sie z. B. an einem Heimwerkerprojekt mitarbeiten, ein Mietobjekt ausbessern oder beim Umzug in Ihr neues Haus helfen, haben Sie möglicherweise Anspruch auf einen über dem Marktniveau liegenden Zinssatz für Ihr Darlehen.

Mängelhaftung

Dies gilt in der Regel für Dienstleistungen, kann sich aber auch auf die Lieferung von Waren erstrecken. Der Unternehmer haftet für Mängel, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums auftreten und die er vernünftigerweise nicht hätte entdecken oder verhindern können. Darüber hinaus ist eine Mängelhaftung immer dann erforderlich, wenn der Verbraucher Informationen über die Art und die Eigenschaften der gekauften Sache weniger häufig und daher nicht mit ausreichender Klarheit erhält. Wenn beispielsweise falsche Anweisungen oder Informationen darüber gegeben werden, wie etwas funktioniert oder wie es gewartet werden sollte, kann dies zu einem Anspruch nach dem Produkthaftungsrecht führen, auch wenn kein Vertrag zwischen den Parteien besteht - es gibt also strenge Haftungsregeln, bei denen Sie Schadenersatz fordern können, auch wenn dies bei einer reinen Betrachtung des Falles nicht offensichtlich ist.
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Nachfinanzierung

Wenn ein Bauprojekt refinanziert werden muss, erhöht sich der ursprünglich geplante Finanzbedarf rückwirkend. Das bedeutet, dass bereits aufgenommene Darlehens- oder Kapitalrückzahlungen mit dem jeweils gültigen Zinssatz verzinst werden müssen.

Nachrang

Wird ein Pfandrecht oder eine Belastung nachträglich in das Grundbuch eingetragen, so geschieht dies in einem von den Vertragsparteien festgelegten Rang. Die ranghöchste Belastung ist die erste, die auf dem Grundstück lastet, wenn mehr als eine Belastung nachträglich auf dem Grundstück eingetragen wird.

Nebenkosten

In einem Mietverhältnis beschreiben Nebenkosten alle Kosten neben der Miete wie zum Beispiel für Wasserversorgung, Müllbeseitigung oder Heizung.

Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehäuser werden in der Regel in Ziegelbauweise oder in einer emissionsarmen Bauweise errichtet. Die Innenseite der isolierten Wände wird mit Mineralwolle, Steinwolle und anderen Dämmstoffen wärmegedämmt. Der äußere Teil der Wärmedämmschicht besteht aus Bitumenanstrich oder Isolierglas. Darüber hinaus ist ein Niedrigenergiehaus so konzipiert, dass es die passiven Grundlagen wie Sonnenwärme und Windkonvektion in vollem Umfang nutzt, um die Energieeffizienz um mindestens 25 % im Vergleich zu einem normalen, nach der Wärmeschutzverordnung gebauten Haus zu verbessern.

Negativbescheinigung

Schließen Sie einen Vertrag über die Eigentumsübertragung ab, aber klären Sie vorher mit Ihrer Gemeinde, ob sie ihr Vorkaufsrecht auf ein Grundstück ausüben und es bebauen wird. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie einen Vertrag über den Kauf oder Verkauf eines Grundstücks mit einer Baugenehmigung unterzeichnen, die von der Gemeinde erteilt wird.

Nennbetrag

Für jede einzelne Kreditanfrage wird im Kreditantrag ein Nominalbetrag angegeben. Dieser Betrag wird auf dem Kreditkonto verbucht und entspricht in der Regel bis auf wenige Ausnahmen (siehe unten) der vertraglichen Vorauszahlung. Bei Immobilienfinanzierungen bezeichnet der Nominalbetrag die Summe des beantragten Kreditbetrages zuzüglich etwaiger Kosten für Bearbeitungsgebühren, Rechtsschutzversicherungen und andere Vorbereitungen, die vor der Auszahlung anfallen.

Nießbrauch

Eine Person, die ein Nießbrauchsrecht an einem Grundstück oder einem Gebäude hat, kann ein Einkommen aus dem Grundstück oder Gebäude beziehen. Ein Nießbraucher muss auch die Kosten wie Versicherung, Steuern und Reparaturkosten für das Grundstück oder Gebäude tragen.

Notar

Der Notar ist für die rechtsverbindliche Beurkundung von Verträgen und anderen Dokumenten zuständig. Bei einem Immobilienverkauf berät er beide Parteien und übernimmt verschiedene Aufgaben bei der Vertragsabwicklung: Der Käufer oder Verkäufer überträgt ihm die Immobilie und zahlt ihm eine Gebühr. Der Notar sucht die Partei, mit der er in Konflikt steht, und führt die Verhandlungen mit ihr. Er sammelt Einwände von Dritten und erstellt ein Gutachten, das als Grundlage für eine Entscheidung vor Gericht dient.

Nutzfläche

Die Nutzfläche ist ein Teil der Grundfläche und beschreibt den Teil eines Gebäudes oder Grundstücks, den Sie tatsächlich nutzen können. Wenn ein Gebäude beispielsweise eine Gesamtgrundfläche von 8.000 Quadratmetern hat, die meisten Bereiche aber nur über eine Treppe oder einen Aufzug zugänglich sind, können Sie von den 8.000 Quadratmetern Gesamtfläche nicht 2.000 Fuß Nutzfläche nutzen.

Notaranderkonto

Dieses Bankkonto wird auf den Namen eines Notars eingerichtet, der die Haftung für treuhänderisch verwaltete Drittmittel übernimmt. Das Notaranderkonto ermöglicht eine vorzeitige Darlehensauszahlung, wenn die Grundschuld noch nicht eingetragen ist. Der Notar stellt sicher, dass die Mittel für den vorgesehenen Zweck verwendet werden (Treuhandauftrag).

Nominalzins

Der Gesetzgeber hat den Begriff "Nominalzins" durch den Begriff "Sollzins" ersetzt. Er kann als fest oder variabel vereinbart werden. In der Regel werden Nominalzinssätze auf Jahresbasis (d. h. für 12 Monate) angegeben.

Nießbrauch

Ein Nießbrauch ist eine Belastung eines Grundstücks in Abteilung II des Grundbuchs, die einer bestimmten Person ein Recht auf Nutzung des Grundstücks einräumt. Dabei kann es sich um ein Wohnrecht handeln, aber auch um ein Recht auf Mieteinnahmen aus der betreffenden Immobilie.

Nichtabnahmeentschädigung

Die Bank erleidet einen Verlust, wenn ein Kreditnehmer einen Kredit oder einen Teil davon nicht in Anspruch nimmt. Der Kreditnehmer muss diesen Verlust durch eine entsprechende Entschädigung - die Nichtabnahmeentschädigung - ausgleichen.

Negativerklärung

Die Negativerklärung schützt Ihr Vermögen und ist das perfekte Instrument, um eine Finanzierung mit einem geringeren Kreditbetrag zu sichern. Mit einer Negativerklärung verpflichten Sie sich, Ihr Vermögen nicht zum Nachteil Ihres Kreditgebers zu verändern. Dies kann zum Beispiel durch den Verkauf oder die Belastung von Immobilien der Fall sein. Die Negativerklärung wird anstelle einer Grundschuldeintragung verwendet.
O

Obergeschoss

Alle Etagen außer dem Erdgeschoss und dem Dachgeschoss werden als Obergeschoss bezeichnet.

Oberputz

Der Oberputz ist die oberste Schicht einer Mörtelschicht. Er schützt das Mauerwerk vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit. Er kann aus traditionellen Materialien wie Kalk oder Zement hergestellt werden, aber auch in organischer oder mineralischer Form vorliegen. Darüber hinaus bietet er dem Gebäude ästhetische Schönheit und Schutz bei gleichzeitiger Dämmung und Verstärkung seiner Struktur.

Offene Bauweise

Bei einer offenen Bauweise wird ein Einfamilienhaus an allen Seiten freistehend auf einem einzigen Grundstück errichtet. Durch die offene Bauweise können Tageslicht, Belüftung und Luftzirkulation frei zirkulieren. Ein solcher Baustil kann das Erscheinungsbild Ihres Hauses verbessern und ihm eine weitere Ebene der Schönheit verleihen. Wir können Ihnen mehrere Ideen geben, damit Sie Ihr Haus mit unseren Dienstleistungen attraktiver gestalten können.

Ortsentwässerung

Bei der Ortsentwässerung wird das gesamte Regen- und Schmutzwasser innerhalb einer Ortschaft über Regenwasserkanäle, Deckel und unterirdische Leitungen in die Kanalisation abgeleitet.
P

Parkett

Parkett ist ein Bodenbelag aus Holz, der ausschließlich in Innenräumen verlegt wird. Für die Verlegung von Parkett auf dem Betonboden werden spezielle Klebstoffe und Fixiermittel verwendet. Es ist ein dauerhaftes, warmes und sauberes Material, das sich angenehm anfühlt und gut aussieht. Parkettböden werden in fast allen Räumen verlegt - in Schlafzimmern, Wohnzimmern, Küchen und Bädern. In Küchen wird es in der Regel in Abschnitten (Einheiten) verlegt, damit man es bei Reparaturen oder Umgestaltungen der Küche leicht entfernen kann.

Passivhaus

Das Haus nutzt Energie aus Abwärme, Sonneneinstrahlung und ein Luftdichtungskonzept, um die Heizkosten zu senken. Frühere Studien haben gezeigt, dass eine Passivhauskonstruktion den Energieverbrauch um bis zu 90 % senken kann. Je weniger Energie Sie zum Heizen benötigen, desto mehr steht für andere Aufgaben oder Aktivitäten zur Verfügung.

Pavillon

Ein Gazebo ist ein kleiner Pavillon in Gärten, Parks und anderen öffentlichen Plätzen. Das Wort Gazebo kommt aus dem Italienischen und bedeutet Überdachung. Ursprünglich waren Pavillons aus Holz, aber heute werden sie häufig aus Metall, Glasfaser oder Stein gebaut.

Pergola

Eine Pergola ist eine Laube oder eine offene Struktur, die Sicht- und Sonnenschutz bietet. Pergolen bestehen in der Regel aus Pfosten, die durch Balken oder Sparren miteinander verbunden sind, mit Querverstrebungen aus Holz oder Metall, um ein Ausbrechen der Pfosten zu verhindern; es können aber auch andere Materialien wie Eisen verwendet werden.

Photovoltaik

Photovoltaik ist ein Begriff, der sich auf die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität bezieht. Photovoltaikzellen sind Platten aus halbleitendem Material, in der Regel Silizium, die den photoelektrischen Effekt nutzen, um bei Lichteinfall ein elektrisches Potenzial zu erzeugen.

Plusenergiehaus

Das Plusenergiehaus hat einen sehr hohen Energiestandard. Durch z.B. Solarzellen auf dem Dach und Erdwärmetauscher produziert es mehr Energie als es verbraucht. Diese kann zum Heizen des Hauses, zur Warmwasserbereitung und zum Betrieb einer Waschmaschine und eines Elektroautos genutzt werden. Das Haus verfügt über einen eigenen PV-Anlagen-Controller, der die Situation nahezu in Echtzeit überwacht und die Stromproduktion automatisch an den Bedarf anpasst - ein neuer Meilenstein in Sachen Komfort in Verbindung mit einfachen Einsparungen durch Solarsysteme!

Putz

Das entscheidende Merkmal von Gips ist seine Fähigkeit, die Ästhetik eines jeden Gebäudes zu verbessern und gleichzeitig zusätzliche Funktionalität zu bieten. Im Innen- und Außenbereich eines Gebäudes kann Gips auf Wände, Decken und Böden aufgetragen werden, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Dank seiner Langlebigkeit und Vielseitigkeit kann er für eine beeindruckende Innenraumgestaltung verwendet werden.

Prolongation

Mit einer Prolongation können Sie einen bestehenden Kredit, den Sie bei Ihrer Bank aufgenommen haben, verlängern. Es findet kein Wechsel des Kreditgebers statt, sondern nur eine Anpassung der Zinssätze.

Pfandbriefe

Pfandbriefe sind Anleihen, die von Banken mit besonderen Sicherheiten ausgegeben werden. Die Sicherheiten für Pfandbriefe beruhen auf Grundstücken oder Immobilien, die Sicherheitsregeln sind im Hypothekenbankgesetz zusammengefasst, das bereits 1899 verfasst wurde.Banken nutzen Pfandbriefe zur Refinanzierung von Krediten, die sie selbst an Kunden vergeben, ohne die Zinserträge versteuern zu müssen.
Q

Qualitätssicherung

Eine qualitativ hochwertige Bauausführung ist für den Erfolg eines jeden Projekts unerlässlich. Die Qualitätssicherung ist ein wesentlicher Bestandteil des Bauwesens, um sicherzustellen, dass bei einem Bauprojekt keine Mängel auftreten, und zwar von der Angebotsprüfung bis zur Abnahme durch kompetente Sachverständige während der Bauphase.

Quelllüftung

Die Verdrängungslüftung ist ein turbulenzarmes Zuluftsystem, bei dem Raum- und Zuluft eine Temperaturdifferenz aufweisen. Die einfachste Form der Verdrängungslüftung ist die Fensterlüftung, sie kann aber auch mit Ventilatoren oder mechanischen Systemen realisiert werden. Damit kann ein Gebäude nachts oder außerhalb der üblichen Arbeitszeiten gelüftet werden. Es hat sich gezeigt, dass in bestimmten Klimazonen durch Verdrängungslüftung jährliche Energieeinsparungen von bis zu 5 % gegenüber dem Ausgangswert erzielt werden können.

Querschnitt

Auf die Linie wird eine Zahl geschrieben, die die Höhe des Gebäudes angibt. Im Bauwesen stellen Querschnitte das Innere des Hauses dar und dienen später als Grundlage für eine Grundrisszeichnung.
R

Rahmenzins

Der Rahmenzinssatz ist eine zusätzliche Absicherung für ein Kreditinstitut. Er liegt in der Regel zwischen 12% und 18% und sichert vor allem die jährlichen Nebenleistungen ab. Der Basiszinssatz wird zur Berechnung des jährlichen Zinssatzes für Guthaben auf Girokonten, Sparkonten und Kreditkarten herangezogen.

Rangbescheinigung

Die ordnungsgemäße Eintragung einer Grundschuld in der richtigen Rangfolge ist eine gesetzliche Vorschrift, die vom Notar überwacht wird. Sie ist auch ein Mittel, um Ihre Rechte zu schützen.

Rate

Eine Rate ist der vertraglich vereinbarte Betrag, der zu einem bestimmten Zeitpunkt für ein Bauvorhaben oder eine Immobilienfinanzierung an den Kreditgeber gezahlt werden muss. Sie umfasst sowohl das Kapital als auch die Zinskosten. Wenn sich die Zahlungen über einen längeren Zeitraum erstrecken, spricht man von Tilgung. Jede Zahlung umfasst im Allgemeinen Kapital, Zinsen und zusätzliche Gebühren (z. B. Grundsteuern). Der Zahlungsplan kann fest oder variabel sein. Dies hängt von den Bedingungen des Kreditvertrags ab.

Realkredite

Das Realdarlehen ist ein Darlehen, das eine besondere Art von Darlehen ist, das vom Darlehensgeber gewährt wird, wobei der Darlehensnehmer einen Vermögenswert als Sicherheit für sein Darlehen stellen muss. Das Realdarlehen wird hauptsächlich dazu verwendet, Ihr zukünftiges Geschäft durch den Kauf von Ausrüstung, Maschinen und anderen Vermögenswerten zu verbessern.

Regenerative Energien

Erneuerbare Energien regenerieren sich mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der sie verbraucht werden, und ihr Angebot ist nicht begrenzt. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören Sonnen-, Wind- und Wellenkraft, Biomasse und Erdwärme, feste Biokraftstoffe usw.

Regenwassernutzung

Wasser ist eine begrenzte Ressource, und wir müssen über neue Wege nachdenken, um sicherzustellen, dass wir es auf effiziente Weise nutzen. Building Boundary ist ein speziell installiertes Regenwassersammelsystem, das Regenwasser oder gebrauchtes Trinkwasser auffängt und in einem Speichertank speichert. Das Wasser kann für die Toilettenspülung, die Gartenbewässerung oder sogar zum Wäschewaschen verwendet werden.

Reihenhaus

Reihenhäuser sind in der Regel drei Häuser, die Wand an Wand gebaut sind. Das Reihenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens drei Häuser Wand an Wand gebaut sind. Sie lassen sich auch von Reihenhäusern oder Doppelhaushälften unterscheiden, bei denen nur zwei Häuser auf demselben Grundstück gebaut werden. In der Regel hat jedes Haus eine eigene Haustür und einen eigenen Eingang, teilt sich aber eine gemeinsame Wand mit den anderen Häusern der Reihe. Die gemeinsamen Wände in einem Reihenhaus können bis zum Dach reichen oder durch einen Zwischenraum zwischen den einzelnen Einheiten unterbrochen sein (auch Kriechkeller oder Breezeway genannt).

Restnutzungsdauer

Als Restnutzungsdauer ist die Differenz aus üblicher Gesamtnutzungsdauer und tatsächlichem Lebensalter am Wertermittlungsstichtag zugrunde gelegt. Diese wird allerdings dann verlängert d.h. das Gebäude fiktiv verjüngt), wenn beim Bewertungsobjekt wesentliche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt wurden oder in den Wertermittlungsansätzen unmittelbar erforderliche Arbeiten zur Beseitigung des Unterhaltungsstaus sowie zur Modernisierung in der Wertermittlung als bereits durchgeführt unterstellt werden.

Restschuld

Die Restschuld ist der Restbetrag, den ein Kreditnehmer am Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit noch zu zahlen hat. Sie kann nach der folgenden Formel berechnet werden: (1 + r)n - 1, wobei r für den Zinssatz, n für die Anzahl der Jahre und 1 für die Darlehenssumme zum Zeitpunkt t steht

Rohbau

Ein Rohbau ist der bis zum ersten Stockwerk fertiggestellte Baukörper. Er besteht aus allen tragenden Bauteilen, einschließlich der Wand- und Dachstützen. Diese Phase erfordert eine sorgfältige Koordinierung mit den Untergewerken für die Deckenschalung, die Montage der Außenwände und die Elektroarbeiten.

R.W.A

Die Abkürzung RWA steht für "Rauch- und Wärmeabzugsanlagen", die oft auch als Rauchabzugsanlagen bezeichnet werden. Die Anlagen sorgen im Brandfall dafür, dass die Fluchtwege schon zu Beginn des Brandes möglichst rauch- und hitzefrei gehalten werden. Außerdem versorgen diese Anlagen die gefährdeten Personen mit sauberer Luft, so dass sie sicher atmen können. Das System ist so konzipiert, dass es im Brandfall automatisch arbeitet.
S

Sachverständiger

Im Baugewerbe haben Sachverständige die Aufgabe, in technischen Fragen und bei der Streitbeilegung zu beraten. Dazu gehört oft, dass sie einen neutralen Standpunkt einnehmen und ihr Fachwissen einbringen. Ihre Dokumentation oder ihr Gutachten dient als Grundlage für Preisverhandlungen, Vertragsgestaltung oder Gerichtsverfahren.

Sachwert

Der Sachwert ist der Wert von Vermögensgegenständen wie z. B. Gebäuden. Er ist die Summe aus dem Grundstückswert, dem Bauwert der Außenanlagen und dem Gebäudewert. Der Grundstückspreis basiert auf einer vergleichbaren Methode, wenn es um Verkaufstransaktionen geht, aber nicht, wenn es um die Berechnung geht, da es in Japan keine übliche Methode gibt, um zu messen, ob er angemessen ist oder nicht.

Sanierung

Unter dem Begriff Renovierung versteht man im Allgemeinen die Erneuerung von Gebäudeteilen durch grundlegende Renovierungs- und Reparaturarbeiten. Die Erneuerung alter oder veralteter Gebäude zielt in erster Linie auf die Verbesserung ihres Aussehens ab, beinhaltet aber auch funktionale Verbesserungen, die den Komfort, die Effizienz und die Sicherheit erhöhen. Dies geschieht in der Regel durch Änderungen an der Fassade und in den Innenräumen sowie durch den Einbau neuer Technik wie Heizungs- und/oder Lüftungsanlagen (HVAC).

Satteldach

Das Giebeldach besteht aus zwei oder mehr geneigten Flächen, die sich am höchsten Punkt des Gebäudes treffen. Diese Art von Dach ist bei Wohnhäusern sehr beliebt, da es ansprechend aussieht, langlebig ist und relativ wenig kostet.

Schlüsselfertig

TÜV-geprüft, produktzugelassen und schlüsselfertig - das ist die Voraussetzung für ein neues Gebäude. Die Abnahme eines Gebäudes muss durch den Auftraggeber erfolgen. Wurde diese als "schlüsselfertig" vereinbart, bedeutet dies, dass alle Leistungen und Arbeiten zum Zeitpunkt der Abnahme abgeschlossen sind. Je nach Baufirma kann der Fertigstellungsgrad jedoch variieren.

Schalldämmung

Ein professioneller Schallschutz trägt dazu bei, dass Ihre Mitarbeiter produktiver sind und sich wohl fühlen. Die richtigen Materialien können auch Geräte und Maschinen vor Verschleiß schützen, den Energieverbrauch senken und sogar Kosten für die Klimatisierung sparen.

Schlussabnahme

Bei der Endabnahme (auch Gebrauchsabnahme genannt) bestätigen die Behörden, dass ein Gebäude bautechnisch und baurechtlich genutzt werden kann. Die Endabnahme eines Bauvorhabens durch den Bauherrn wird auch als Endabnahme bezeichnet. Beispiel: Nach der Montage und Inbetriebnahme kann es vorkommen, dass in der Bauphase oder während der Installationsphase (Freileitungen, Kabel) oder bei der Installation und Prüfung von Heizungsanlagen, Lüftungsanlagen usw. Mängel festgestellt werden, die unmittelbar vor der Endabnahme behoben werden müssen, um Haftungsfragen zu vermeiden.

Schufa

Die Abkürzung Schufa steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ und gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit von Personen.

Schönheitsreparaturen

Der Begriff Schönheitsreparaturen umfasst alle Maßnahmen zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands der Wohnung. Dazu gehören das Trocknen, Reinigen und Desodorieren der Räume, das Ausbessern beschädigter Verputze und Anstriche, das Abdichten von Rissen, das Lackieren von Holzoberflächen, das Ersetzen beschädigter Türen und Fenster mit den dazugehörigen Schlössern und Rahmen, die Wiederherstellung beschädigter Decken und Wände (Verputzen) usw.

Sondernutzungsrecht

Der Eigentümer eines Wohngebäudes kann ein Nutzungsrecht erwerben. Dieses Recht berechtigt den Eigentümer, eine bestimmte Fläche seines Gemeinschaftseigentums zu nutzen. Der Umfang des Nutzungsrechts hängt von der Größe des Grundstücks ab.

Sondertilgung

Eine Sondertilgung ist eine Zahlung, die außerhalb der vereinbarten Raten eines Kredits erfolgt und damit dessen Laufzeit verkürzt. Dies kann der Fall sein, wenn der Kreditnehmer nicht in der Lage war, eine planmäßige Zahlung zu leisten, oder wenn er beschlossen hat, seinen Kredit vorzeitig zu tilgen. Ein Kreditnehmer, der mit seinem Kreditgeber eine Sondertilgung vereinbart, muss in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen, die je nach Art des Kreditgebers und den Bedingungen des Kreditvertrags variiert. Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung sollte in Ihrem Darlehensvertrag eindeutig festgelegt sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie hoch die Kosten sein werden, sprechen Sie mit Ihrem Kreditgeber, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Statik

Im Bauwesen gewährleistet die Statik die Tragfähigkeit und Stabilität eines Gebäudes. Sie wird von Architekten und Ingenieuren unter Berücksichtigung einer breiten Palette von Kriterien wie Gewicht, Materialart, Form und Konstruktion berechnet. Mit Hilfe der Statik lässt sich vorhersagen, ob ein Gebäude statisch einwandfrei ist oder nicht.

Staffelmiete

Eine Staffelmiete ist eine Miete, die sich nach einem bestimmten Zeitraum automatisch erhöht. Am wichtigsten ist, dass die Erhöhung bereits bei Vertragsunterzeichnung vereinbart wird. Die überwiegende Mehrheit der Mietverträge wird mit Staffelmiet- oder Preiserhöhungsklauseln ausgehandelt, die vom Vermieter nicht ohne Weiteres geändert werden können.
T

Teil-Baugenehmigung

Wenn das Baugenehmigungsverfahren sehr langwierig ist, kann eine Teilbaugenehmigung beantragt werden, die den Bau bestimmter Gebäudeteile erlaubt. Dies kann nützlich sein, wenn größere Bauwerke in mehreren Phasen errichtet werden.

Tiefbau

Was ist eine Baugrenze? Das Bauwesen befasst sich mit Bauprojekten, deren Ausführung unter oder direkt auf der Erdoberfläche erfolgt. Die Probleme, die mit der Erdoberfläche verbunden sind, sind zahlreich; daher ist dieser Bereich des Bauingenieurwesens einer der anspruchsvollsten und wichtigsten Bereiche des Fachgebiets.

Tilgung

Unter Rückzahlung versteht man die regelmäßige Zahlung eines Kreditnehmers an sein Kreditinstitut. Die Rückzahlung umfasst Kapital und Zinsen, die vom Kreditnehmer abgerufen werden. Manche Menschen sind oft überrascht, wenn sie erfahren, dass die Rückzahlung eines Kredits nicht zwangsläufig identisch ist mit den Kreditkosten oder der Tilgung.

Tragende Wände

Unter Rückzahlung versteht man die regelmäßige Zahlung eines Kreditnehmers an sein Kreditinstitut. Die Rückzahlung umfasst Kapital und Zinsen, die vom Kreditnehmer abgerufen werden. Manche Menschen sind oft überrascht, wenn sie erfahren, dass die Rückzahlung eines Kredits nicht zwangsläufig identisch ist mit den Kreditkosten oder der Tilgung.

Traufe

Die Traufe bzw. die Breite der Dachfläche ist der Bereich eines Gebäudes, in dem die Oberkante der Wand auf die Unterseite des Daches trifft. Bei einem Giebeldach ist es der Teil direkt über dem Punkt, an dem die Sparren aufeinandertreffen.

Trennwand

Eine Trennwand ist eine Innenwand, die keine tragende Funktion hat und Räume voneinander trennt. Die beiden Hauptarten von Trennwänden sind tragende Wände und nicht tragende Wände. Tragende Wände tragen das Gewicht eines Bauwerks auf sich, weil sie in der Regel darüber liegende Böden oder Decken tragen. Nicht tragende Wände tragen keine strukturelle Last und sind daher viel leichter; sie können je nach ihren Anforderungen aus Gipskartonplatten oder Holz bestehen.

Treuhandkonto

In der Regel gilt die Übertragung von Vermögen auf eine andere Person als Schenkung. Dies gilt unabhängig davon, ob die Übertragung zu Lebzeiten oder von Todes wegen erfolgt ist. Als Anwalt für Erbrecht werde ich manchmal gefragt, was "vermutlich" in Bezug auf die Schenkung von Immobilien bedeutet. Einer der vielen Begriffe, die von Anwälten und Richtern in Rechtsdokumenten verwendet werden, ist "vermutlich". Der Begriff ist nicht nur ein Synonym für "wahrscheinlich" oder "höchstwahrscheinlich", sondern bedeutet eigentlich etwas Stärkeres - dass die Beweise stark dazu tendieren, etwas zu beweisen, ohne dass es absolut bewiesen ist.

Trittschall

Trittschall ist das Geräusch, das beim Gehen auf dem Boden entsteht, oder die Vibrationen, die durch Schritte erzeugt werden, und das äußerst störend sein kann, wenn es nicht richtig beherrscht wird. Man schätzt, dass der Boden bis zu 50 % der Trittschallenergie absorbiert, bevor sie uns erreicht. Um dem entgegenzuwirken, wird bei Neubauten in der Regel eine entsprechende Trittschalldämmung eingebaut.

Trockenbau

Der Trockenbau ist eine Bauweise, die darin besteht, industrielle Halbfertigprodukte zu montieren, ohne dass die Baumaterialien durchtränkt werden (z. B. Trennwände, Trockenbauputz oder Kassetten). Dieser umfassende Ansatz ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Bauprozesses und erleichtert die Wartung während der gesamten Lebensdauer erheblich.

Typenhaus

Bei einem Typenhaus sind sowohl die Form als auch der Grundriss festgelegt und können nicht ohne weiteres geändert werden. Allerdings können Architekten ein Typenhaus oft als Vorlage für die Gestaltung größerer Häuser verwenden, indem sie die "Hülle" einfach verändern.
U

Umbau

Bei einem Umbau wird die Form, das Design oder die Gestalt eines Gebäudes verändert. Ganz gleich, ob Sie einen alten Grundriss auf den neuesten Stand bringen, Vorschriften einhalten oder Ihre Räumlichkeiten funktioneller gestalten möchten - unser Team kann Sie bei der Planung und Durchführung von Umbauprojekten unterstützen. Unsere Dienstleistungen gehen über Innen- und Außenrenovierungen hinaus, ob Sie nun strukturelle Verbesserungen wie die Erneuerung des Daches oder Reparaturen am Fundament benötigen.

Umnutzung

Wenn Sie die Nutzung Ihrer Immobilie ändern möchten, können wir Ihnen helfen. Ganz gleich, ob Sie Geschäftsräume in Wohnungen oder Wohnräume umwandeln wollen oder umgekehrt, unser Dienst für Nutzungsänderungen kann Sie durch den Prozess führen und ihn schnell abschließen.

Umschuldung

Um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen und seinen Betrieb weiterführen kann, benötigen Sie möglicherweise einen Kredit. Bei einer Umschuldung wird ein Darlehen eines Kreditinstituts getilgt, wofür erneut ein Kredit aufgenommen wird. Die Bilanz und die Jahresabschlüsse müssen entsprechend diesen Bedingungen erstellt werden.

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Die Baugrenze bedeutet, dass Sie als Steuerpflichtiger Ihren steuerlichen Pflichten stets nachgekommen sind und daher vom Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten können.

Unterputz

Der Grundputz ist die kleinste Schicht des Putzes, die als Unterputz auf einer gemauerten Wand oder Decke dient. Der Grundputz ist wichtig, weil er eine glatte Oberfläche als Vorbereitung für die nachfolgende Schicht schafft und sie für die Aufnahme von Farbe oder Dekorationsmaterial bereit macht.
V

Valutierung

Das Valutadatum ist das Datum, an dem der fällige Saldo eines Kredits zu zahlen ist. Es unterscheidet sich vom Zahlungsdatum, das sich auf eine beliebige Anzahl von Zahlungen während der Laufzeit eines Kredits bezieht.

Vergleichsmiete

Die Vergleichsmiete ist ein Querschnitt aller Mieten innerhalb eines Ortes und bietet eine gute Vergleichsmöglichkeit mit anderen Wohnimmobilien in der Region. Die Vergleichsmiete berücksichtigt die Unterschiede zwischen den einzelnen Immobilientypen, so dass sie die Nachfrage nach jedem Immobilientyp und den prozentualen Anstieg oder Rückgang dieses Immobilientyps genau berechnen kann.

Vermessung

Wir sind in der Lage, eine Grenze mit einem hohen Maß an Genauigkeit zu bestimmen. Oft sind die Menschen der Meinung, dass ihr Haus oder ihr Grundstück von den Nachbarn beeinträchtigt wurde, aber wenn diese wichtigen Punkte (die so genannten Epochenpunkte) nicht genau gemessen wurden, können keine Schlussfolgerungen gezogen werden. Bei einer Vermessung werden bestimmte Punkte, z. B. auf einem Grundstück, vermessen.

Verkehrswert

Der Marktwert eines Gebäudes ist der Gegenwartswert der künftig erwarteten Cashflows oder der Gegenwartswert des Anstiegs der Cashflows im Laufe der Zeit. Man kann sich dies als den Preis vorstellen, den Käufer zu zahlen bereit wären, um das Eigentum und die Kontrolle über das Gebäude zu übernehmen.

Vermittler-Provision

Eine Maklerprovision ist ein Anteil am Auftragsvolumen, den z. B. ein Immobilienmakler für die Vermittlung eines Wohnhauses erhält. Die Provision setzt sich in der Regel aus zwei Komponenten zusammen: der eigenen Gewinnspanne des Maklers und seiner Vergütung durch die Verkäufer- oder Käuferpartei (je nachdem, in welche Richtung der Verkaufspreis ausgehandelt wurde). Wenn ein Architekt beispielsweise eine Wohnung verkauft, erhält er einen Prozentsatz des Verkaufspreises als seine eigene Gewinnspanne und zahlt dann eine weitere Provision an denjenigen, der das Grundstück verkauft oder den Bau dieser Wohnung finanziert hat.

VOB

Die Abkürzung VOB steht für "Verdingungsverordnung für Bauleistungen" und regelt den Wettbewerb im gesamten Bauwesen. Dies umfasst sowohl die wirtschaftliche Seite von Bauverträgen als auch die rechtlichen Aspekte eines Ausschreibungsverfahrens und der Vergabe von Bauleistungen. Die VOB gilt für alle öffentlichen und privaten Auftraggeber, die Bauleistungen an geeignete Auftragnehmer oder selbständige Bauherren vergeben.

Vollgeschoss

Der Begriff Vollgeschoss bezeichnet einen Fußboden mit einer Mindesthöhe von 2,3 Metern, der sich vollständig über der Bodenoberfläche befindet. Der Begriff "Baugrenze" bezieht sich auf ein Gerät oder eine Ausrüstung, ein Gebäude oder andere Einrichtungen, die auf dem Boden errichtet werden, unabhängig davon, ob es sich um ein temporäres oder dauerhaftes Gebäude handelt (z. B. ein Gerüst).

Vorfälligkeitsentschädigung

Bei Beendigung des Darlehensvertrags sind beide Parteien verpflichtet, ihre Verpflichtungen sofort zu tilgen. Wird ein Darlehensvertrag vom Darlehensnehmer vorzeitig gekündigt, muss er dem jeweiligen Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.

Vorkaufsrecht

Das Vorkaufsrecht ist eine vertragliche Bestimmung, die es einer Partei ermöglicht, den Käufer daran zu hindern, das Eigentum an einem Grundstück oder Gebäude ohne ihre Zustimmung zu übertragen. Wenn eine Person ein Vorkaufsrecht für ein Grundstück oder ein Gebäude hat, kann sie es erwerben, bevor es an einen Dritten verkauft wird.

Vormerkung

Für die Eintragung des Eigentums an einem Gebäude in das Grundbuch muss eine Kopie (beglaubigte Abschrift) der endgültigen Baugenehmigung vorgelegt werden. Mittels einer Vormerkung im Grundbuch kann der Käufer einer Immobilie über diese verfügen, obwohl die offizielle Eintragung im Grundbuch noch nicht erfolgt ist. Der Verkäufer trägt dieses Geschäft später mit einer oder mehreren Vormerkungen ein; damit bestätigt er, dass er zu diesem Zeitpunkt noch Eigentümer der Immobilie ist.
W

Walmdach

Ein Warmdach ist eine Gebäudehülle, die nicht luftdicht ist. Zusätzlich zur Wärmedämmung und Luftdichtheit muss es gasdicht sein, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Ein Warmdach wird über einer unbelüfteten Dachkonstruktion errichtet. Die Dacheindeckung wird direkt auf der Dämmung (z. B. Mineralwolle) angebracht, wodurch sichergestellt wird, dass kein Kondenswasser in die Konstruktion eindringt.

Warmmiete

Die Warmmiete ist der Gesamtmietbetrag einschließlich aller Nebenkosten wie Heizung, Müllabfuhr oder Warmwasser. Wenn Sie eine Wärmepumpe haben und Nebenkosten zahlen, aber nicht an die Fernwärme angeschlossen sind, werden diese nicht in die Warmmiete eingerechnet.

Wärmebedarf

Der Wärmebedarf gibt die Wärmemenge an, die für eine dauerhaft angenehme Wohntemperatur benötigt wird. Er kann durch die Anzahl, Größe und Verteilung der Räume, die Berücksichtigung von energiesparenden Geräten (z. B. Klimaanlagen oder Wärmetauscher) und die getroffenen Dämmmaßnahmen beeinflusst werden. Außerdem wird er davon beeinflusst, ob das Gebäude über ein separates Heizsystem verfügt oder ob das gleiche Netz sowohl die Heizung als auch die Warmwasserbereitung übernimmt.

Wärmebedarfsausweis

Der Wärmebedarfsausweis enthält wichtige Informationen über die energetische Qualität Ihres Gebäudes. Dieser Bericht ist seit 2008 für alle Gebäude vorgeschrieben und muss der Stadt vorgelegt werden, bevor Sie eine Baugenehmigung erhalten.

Wärmedämmung

Die Wärmedämmung eines Bauvorhabens ist entscheidend für den späteren Energieverbrauch. Die richtige Wärmedämmung kann erhebliche Heizkosten einsparen, gleichzeitig reduziert sie den Kühlbedarf in den Sommermonaten. Wir helfen Ihnen dabei, ein bedarfsgerechtes Gebäude zu entwickeln, das sich durch seine Energieeffizienz auszeichnet - dank entsprechender Auslegung, fachgerechter Planung und Montage.

Wegerecht

Besteht ein Wegerecht für einen Durchgang oder einen Pfad, der ein fremdes Grundstück überquert, hat die Öffentlichkeit das Recht, diesen zu nutzen. Ein Wegerecht wird als Teil des Grundstücks betrachtet, solange es mit dauerhafter Infrastruktur und/oder Landschaftsgestaltung ausgebaut ist und ungehindert genutzt werden kann.

Wertermittlung

Die Bewertung von Gebäuden ist das Ergebnis eines besonderen Verfahrens, da Gebäude oder Grundstücke nicht direkt bewertet werden können. Ein Gebäude ist ein temporäres Objekt und sein Wert hängt daher vom Bauzustand ab. Aus diesem Grund kann sich der Wert des Objekts je nach dem Zustand, in dem es sich zum Zeitpunkt der Besichtigung oder Bewertung befindet, erheblich ändern. Die Bewertung wird dann auf der Grundlage von Unterlagen und Daten aus früheren Zeiträumen sowie dem aktuellen Zustand vorgenommen.

Wiederkaufsrecht

Ein Rückkaufsrecht ist eine dem Verkäufer in einem Kaufvertrag eingeräumte Option, die es ihm ermöglicht, die Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen. In diesem Fall hat der Käufer die Möglichkeit, die Immobilie gegen eine geringe Gebühr zusätzlich zu den ausstehenden Hypothekenzahlungen zu verkaufen.

Wohneigentumsförderung

Die Wohneigentumsförderung richtet sich im Allgemeinen an junge Familien mit geringem Einkommen und ermöglicht ihnen die Schaffung von Wohneigentum. Die für den Erwerb von Wohneigentum erforderliche Förderung kommt vom Staat, von den lokalen Behörden und von der Europäischen Union. Sie fördert die soziale Gleichheit in unserem Land, indem sie Menschen mit geringem Einkommen hilft, ihre erste Wohnung zu kaufen.

Wohnfläche

Die Wohnfläche beschreibt die bewohnbaren Räume im Gebäude sowie die nicht bewohnbaren Nebenräume. Nicht zur Wohnfläche zählen Keller-, Garagen- und Abstellräume, aber auch Außenbereiche, die zu Wohnzwecken genutzt werden können (z. B. Balkone und Terrassen).
Z

Zeitmietvertrag

Ein befristeter Mietvertrag ist ein Mietvertrag für einen bestimmten Zeitraum mit der Option, ihn zu verlängern. Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung für einen bestimmten Zeitraum mieten, unterschreiben Sie einen Mietvertrag. Ein Mietvertrag hat in der Regel eine Laufzeit von mindestens einem Jahr und kann bis zu zehn Jahre dauern. Nach Ablauf des Mietvertrags können beide Parteien beschließen, ihn nicht zu verlängern und das Mietobjekt zu verlassen.

Zession

Die Abtretung ist die vertragliche Übertragung einer Forderung von einem Gläubiger auf einen anderen. Der ursprüngliche Gläubiger kann für die Abtretung einen Gegenwert erhalten, was jedoch in der Praxis in der Regel nicht der Fall ist. Die Abtretung wird durch die zwischen den Parteien vereinbarten Beschränkungen, die gesetzlichen Bestimmungen oder ihre eigenen Bedingungen begrenzt.

Zins

Die Abtretung eines Darlehens ist die vertragliche Vereinbarung zwischen einem Darlehensnehmer und seinem Gläubiger, durch die einem anderen Gläubiger eine Forderung gegen den Darlehensnehmer gegen eine Entschädigung in bar oder in Wertpapieren abgetreten wird. Die Abtretung dient der Lösung von Konflikten über die Verteilung der Darlehenserlöse unter den Gläubigern, kann aber auch als Sicherheit für die Zahlung von Zinsen und Tilgung des Darlehens dienen.

Zwangsversteigerung

Mit einer Zwangsvollstreckung kann ein Kreditinstitut seine Forderungen gegenüber einem Kreditnehmer geltend machen, der seinen Zahlungen nicht mehr nachkommen kann. Nicht nur Häuser werden auf diese Weise verkauft. Zum Beispiel kann auch ein Auto, das mit einem Kredit finanziert wurde, in einer Zwangsversteigerung verkauft werden.

Zwischenkredit

Ein Überbrückungskredit ist ein kurzfristiger Kredit, der durch einen langfristigen Kredit oder Eigenkapital ersetzt wird. Ein Überbrückungsdarlehen dient der Finanzierung eines Kreditnehmers, der zusätzliches Kapital für den Bau des Projekts benötigt, oder es kann für den Kauf von Grundstücken oder Ausrüstung verwendet werden. Die Mittel werden in der Regel durch die zu erwerbende Immobilie besichert, und nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Überbrückungskredit in eine dauerhafte Finanzierungsoption mit längeren Tilgungsfristen und niedrigeren Zinssätzen umgewandelt.

Zinsbindung

Bei einem festen Zinssatz wird der Zinssatz eines Kredits für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Der Kreditgeber kann eine Einführungsphase vorsehen, in der der Kreditnehmer einen niedrigeren Zinssatz zahlt und sich dann an die regelmäßigen monatlichen Zahlungen gewöhnt. Es gibt auch Darlehen mit anpassbaren Zinssätzen, die je nach Marktlage und anderen Faktoren steigen oder fallen können. Auch wenn Sie mit einem Kredit mit anpassbarem Zinssatz in manchen Fällen mehr zahlen, kann dies Ihr Eigenkapital erhöhen, solange Sie die Zahlung auf ein bestimmtes Niveau festlegen.