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Mit dem Kaufnebenkosten-Rechner sehen, was der Kauf wirklich kostet
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler auf einen Blick, mit den Sätzen für Hessen, Rheinland-Pfalz und jedes andere Bundesland.
Unverbindliche Beispielrechnung. Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte. Bei Neubau vom Bauträger fällt meist keine Maklerprovision an.
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Welche Kaufnebenkosten fallen an?
Beim Kauf einer Immobilie kommen zum Kaufpreis die Grunderwerbsteuer, die Kosten für Notar und Grundbuchamt und, wenn ein Makler beteiligt ist, dessen Provision hinzu. Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten und hängt vom Bundesland ab. Banken erwarten meist, dass Sie die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlen.
Wie viel Kaufpreis insgesamt zu Ihrem Einkommen passt, zeigt der Budget-Rechner. Alle Details erklärt der Ratgeber zu den Hauskauf-Nebenkosten.
Fragen und Antworten
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?
Die Kaufnebenkosten bestehen aus Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten und gegebenenfalls der Maklerprovision. In Hessen liegen sie meist zwischen etwa 8 und 12 % des Kaufpreises, in Rheinland-Pfalz wegen der niedrigeren Grunderwerbsteuer etwas darunter.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hessen und Rheinland-Pfalz?
In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6 % des Kaufpreises, in Rheinland-Pfalz 5 %. Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Immobilie liegt, nicht Ihr Wohnort.
Wie viel kosten Notar und Grundbuch?
Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und liegen zusammen meist bei etwa 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Die Eintragung einer Grundschuld für die Bank ist in dieser Größenordnung in der Regel enthalten.
Wer zahlt die Maklerprovision?
Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch Verbraucher wird die Provision seit 2020 in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, wenn der Makler für beide tätig ist. Üblich sind in Hessen jeweils 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer für jede Seite.
Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?
Ja, manche Banken finanzieren bei sehr guter Bonität auch die Kaufnebenkosten mit (Vollfinanzierung oder 110-Prozent-Finanzierung). Das erhöht aber in der Regel den Zins. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist, prüfen wir gern kostenlos.